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KTM Super Adventure 1290 / R / S / T

KTM Super Adventure 1290 / R / S / T

160 PS (118 kW), semi-aktives Fahrwerk und Motorrad-Stabilitätskontrolle  (MSC). Die große Adventure für die Straße mit 19/17 Zoll Rädern und 200 mm Federweg.

Für echte Abenteuer brauchst du Mumm. Die Rally-Experten von KTM haben deshalb große Kaliber aufgefahren und 1.301 cm³ Hubraum, 140 Nm Drehmoment und 160 PS in das fortschrittlichste Reise-Enduro-Chassis der Welt gepackt. Das Ergebnis ist ein Allesfresser mit einer Vorliebe für eine aus vielen Kilometern bestehende Kost, der nur so darauf wartet, seinen Fußabdruck auf jeder Art von Terrain zu hinterlassen – je härter, desto besser. Es handelt sich um unsere extremste ADVENTURE aller Zeiten - Punkt. Vollgas.

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Fahrwerk
    Wenn wir das Kürzel „R“ hinzufügen, versprechen wir damit  hervorragende Offroad-Fähigkeiten. So bekommst du ein  21-Zoll-Speichenrad vorne und ein ebensolches mit 18 Zoll Durchmesser  hinten, mit denen eine voll einstellbare Federung von WP Suspension mit  220 mm Federweg verbunden ist. Darüber hinaus sind der KTM-typische  Gitterrohrrahmen, Sturzbügel aus Stahl und die  Druckguss-Fachwerkschwinge mehr denn je darauf aus, sich ihre Sporen zu  verdienen. Und das sind nur die Fahrwerks-Features.

Reifen
Wer wirklich in unbekannte Gegenden vorstoßen will, findet in den  Dimensionen der KTM 1290 SUPER ADVENTURE R eine große Auswahl an  passenden Reifen. Du kannst aber auch gleich vom Händler aufbrechen,  denn die serienmäßig aufgezogenen Reifen vom Typ  Continental Trail Attack II in den Dimensionen 90/90-21 und 150/70-ZR18  sind haltbar, vielseitig und begierig darauf, dich ins Gelände zu  begleiten.

Räder
Zum Offroad-Fahren gehören die passenden Werkzeuge und so ist die  KTM 1290 SUPER ADVENTURE R serienmäßig mit unseren patentierten,  schlauchlosen 21"/18"-Speichenrädern ausgerüstet. Sie verbinden alle  Vorteile eines schlauchlosen Reifens (leichte Montage und Vorteile in  Sachen Dynamik durch den eingesparten Schlauch) mit der Stabilität und  Widerstandsfähigkeit eines Speichenrads. Dieser Aufbau macht die Felgen  der KTM 1290 SUPER ADVENTURE R erheblich widerstandsfähiger als alle  Guss- oder Speichenräder der Konkurrenz. Du wirst schon sehen.

Rahmen
Der aus Chrom-Molybdän-Stahl gefertigte Gitterrohrrahmen trägt  signifikant zu der exzellenten Fahrwerksgeometrie dieses Motorrads bei.  Hierbei handelt es sich um ein robustes, lasergeschnittenes und  robotergeschweißtes Kunstwerk mit einer wunderschönen Oberfläche. Zudem  hilft er mit seinem geringen Gewicht von 9,8 kg dabei, das  Trockengewicht auf spektakuläre 217 kg zu drücken. Reine Muskelmasse,  ohne ein Quäntchen Fett.

Leistungsgewicht
Die Kombination aus Leichtbau am Fahrwerk und dem kompakten und  dennoch leistungsstarken Motor macht die KTM 1290 SUPER ADVENTURE R zum  Primus ihrer Klasse in Sachen Leistungsgewicht und Fahrdynamik. Dieses  voll ausgestattete Adventure-Bike bringt nur 240 kg auf die Waage, und  das mit eindrucksvollen 23 Litern Benzin im Kraftstofftank. Das macht  die KTM 1290 SUPER ADVENTURE R in KTM-typischer Manier zu einem der  leichtesten Motorräder ihres Segments. Dann wären da noch ihre  herausragende Geometrie, die ausgewogene Steifigkeitsverteilung und die  hochwertigen Federungskomponenten, die dir zusammen einen echten  Kurvenräuber zur Seite stellen. Dies führt außerdem zu einem Plus an  Sicherheit, denn es fällt buchstäblich leichter, ein leichtes Motorrad  um eine Gefahrenstelle zu zirkeln als ein schweres.

Federung
Eine robuste Upside-Down-Gabel mit 48 mm Durchmesser und extraharten  Federn vorne und ein PDS-Federbein hinten. Beide von WP Suspension  hergestellt, beide für härteste Einsätze gerüstet. Und sie werden dafür  sorgen, dass du es genießt. Federweg: 220/220 mm.

Schwinge
Die Druckguss-Fachwerkschwinge ist nicht nur besonders leicht und  stabil, sondern auch sehr präzise gefertigt. Ihre Konstruktion wurde in  Bezug auf Steifigkeit und Stabilität optimiert und bietet weiterhin ein  exzellentes Biegeverhalten.

Bremsen
Präzise. Leistungsstark. Umwerfend. Weniger würde man von einem  Bremssystem von Brembo auch nicht erwarten. Vorne angebracht sind zwei  Scheibenbremsen mit je 320 mm Durchmesser und radial montierten  4-Kolben-Festsätteln sowie einem radialen Hauptbremszylinder. Am  Hinterrad übernimmt eine großzügig bemessene 268-mm-Bremsscheibe die  Bremsarbeit. In Notfällen springt das 2-Kanal-C-ABS des Typs 9ME von  Bosch in die Bresche.

Lenkungsdämpfer
Bei so viel Antriebskraft wird das Vorderrad schon mal leicht, was  bei unebener Straße schnell zu unangenehmem Lenkerschlagen führen kann.  Die KTM 1290 SUPER ADVENTURE R verhindert das mit einem diskreten  Lenkungsdämpfer von WP Suspension, der immer dann zur Stelle ist, wenn  du ihn brauchst.      

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Die KTM 1290 Super Adventure [ˈsu:pəʳ ədˈventʃəʳ] ist ein Motorrad des österreichischen Fahrzeugherstellers KTM. Die Reiseenduro wurde am 30. September 2014 auf der Intermot in Köln der Presse vorgestellt und wird in Mattighofen endmontiert. KTM vermarktet das Motorrad als „Luxus-Travel Enduro.

Hersteller: KTM
Verkaufsbezeichnung 1290 Super Adventure
Produktionszeitraum ab 2014
Klasse Motorrad
Bauart Reiseenduro
Motordaten   Flüssigkeitsgekühlter V-Motor mit zwei Zylindern   Hubraum (cm³) 1301
Leistung (kW, PS) 118/160 bei 8750 min−1
Drehmoment (N m) 140 bei 6750 min−1
Höchst­ge­schwin­dig­keit (km/h) 260
Getriebe 6   Antrieb X-Ring-Kette
Bremsen vorn Ø 320 mm Doppelscheibenbremse mit schwimmend gelagerten Bremszangen und Bremsscheiben hinten Ø 267 mm Einscheibenbremse mit schwimmend gelagerter Bremszange und Bremsscheibe   Radstand (mm) 1560   Maße (L × B × H, mm): 2250 × 700 × 1520
Sitzhöhe (cm) 86–87,5
Leergewicht (kg) 253
Vorgängermodell KTM 1190 Adventure


Technik

Antrieb
Ein flüssigkeitsgekühlter Zweizylindermotor mit 1301 cm³ Hubraum treibt das Motorrad an. In modifizierter Form wird er bereits im Naked Bike KTM 1290 Super Duke R verwendet.[2] Der Zylinderbankwinkel zwischen den zwei Zylindern des V-Motors beträgt 75°. Der Viertaktmotor erzeugt eine Nennleistung von 118 kW (160 PS) bei einer Drehzahl von 8750/min und ein maximales Drehmoment von 141 Nm bei 6750/min. Die vier Ventile je Zylinderkopf werden von zwei obenliegenden, zahnradgetriebenen Nockenwellen über mit amorphem Kohlenstoff (Diamond like Coating - DLC) beschichtete Schlepphebeln angesteuert. Die zwei Zylinder haben eine Bohrung von 108 mm Durchmesser, die Kolben einen Hub von 71 mm bei einem Verdichtungsverhältnis von 13,1:1. Eine Wasserpumpe versorgt den Motor permanent mit Kühlflüssigkeit, drei Rotorpumpen gewährleisten die Druckumlaufschmierung.

Gegenüber dem Motor der Super Duke wurde die Schwungmasse der Kurbelwelle um zwei Kilogramm erhöht[3] und die Ein- und Auslasskanäle der Zylinderköpfe überarbeitet.[4] Zudem wurde das Motor-Mapping geändert, der Drosselklappendurchmesser  auf 52 mm verringert, die Nennleistung von 127 auf 118 kW reduziert und  das Drehmoment im mittleren Drehzahlbereich erhöht. Die hydraulisch  betätigte Mehrscheiben-Anti-Hopping-Kupplung läuft im Ölbad. Das klauengeschaltete Getriebe hat sechs Gänge, und der Sekundärtrieb arbeitet mit einer X-Ring-Kette. Der Primärtrieb wurde um einen Ruckdämpfer ergänzt und der sechste Gang länger übersetzt.[1]
Das Motorrad beschleunigt in 3,4 Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 260 km/h.[5]  Die Bremsanlage verzögert das Motorrad von 100 auf 0 km/h mit  durchschnittlich 8,9 m/s². Es kommt aus dieser Geschwindigkeit nach  43,4 Metern zum Stehen.
Rahmen und Fahrwerk
Der von der KTM 1190 Adventure übernommene Rahmen,[6]ein Gitterrahmen,  besteht aus pulverbeschichteten Chrom-Molybdän-Oval-Stahlrohren und  wiegt 9,8 kg. Der angeschraubte Heckrahmen besteht aus Vierkantrohren  aus Aluminium. Mit flachem Lenkkopfwinkel, langem Radstand und Nachlauf  ist die Fahrwerksgeometrie stabil ausgelegt. Das Hinterrad wird von  einer Zweiarmschwinge aus Aluminium geführt, das Vorderrad über eine  Upside-Down-Teleskopgabel.
Am Vorderrad verzögert eine Doppelscheibenbremse mit 320 mm Durchmesser von Brembo  mit schwimmend gelagerten Bremszangen, hinten eine Scheibenbremse mit  Zweikolben-Festsattel. Das Bremssystem wird von einer dreistufigen Traktionskontrolle (eng. Motorcycle Traction Control, MTC) und einem abschaltbaren, kombinierten Zweikreis-Antiblockiersystem (C-ABS) von Bosch unterstützt.

Die KTM 1290 Super Adventure ist mit einem Motorcycle Stability Control (MSC) ausgestattet, einer elektronischen Stabilitätskontrolle der Robert Bosch GmbH,  die sowohl das Antiblockiersystem als auch die Traktionskontrolle  regelt. Zudem hat die Super Adventure ein semi-aktives Fahrwerk, welches  sich nach einem vorwählbaren Modus selbständig auf veränderte  Fahrsituationen einstellt. Deren Suspension Control Unit (SCU) hat Messnehmer an Federwegssensoren und Beschleunigungsmesser an Front und Heck.
Die maximale Zuladung beträgt 208 kg, die Zulässige Gesamtmasse 460 kg.
Elektrisches System
Die Gasgriffbefehle werden elektronisch durch ein elektrisches Ride-by-Wire-System vom Engine Management System (EMS) abhängig von verschiedene Leistungs-Mappings (Street, Sport, Rain, Off-Road) in die entsprechende Drosselklappenstellung umsetzt. Eine Starterbatterie mit einer Kapazität von 11,2 Amperestunden versorgt den elektrischen Anlasser. Die Lichtmaschine erzeugt eine elektrische Leistung von 450 Watt, die außer der Zündanlage und Bordelektronik auch die LED-Scheinwerfer mitTagfahrlicht, das Rücklicht und den Fahrtrichtungsanzeiger vorsorgt.


Kraftstoffversorgung
Das Gemisch  erzeugt eine elektronisch gesteuerte Kraftstoffeinspritzung. Zwei  unterschiedlich großen Zündkerzen je Zylinder zünden das  Kraftstoffgemisch. Der durchschnittliche Kraftstoffverbrauch beträgt  6,3 l auf 100 km bei einer Geschwindigkeit von 120 km/h. Der  bruchsichere Kraftstofftank aus Kunststoff hat ein Volumen von 30 Litern  und ermöglicht eine theoretische Reichweite von 476 km[7] auf Landstraße. Der Hersteller empfiehlt die Verwendung von bleifreiem Motorenbenzin mit einer Klopffestigkeit von mindestens 95 Oktan. E-10 Treibstoff kann getankt werden.
Abgasanlage
Durch den geregelten Katalysator mit Sekundärluftsystem zur Abgasnachbehandlung unterschreitet das Motorrad die Grenzwerte der Abgasnorm Euro-3. Die zwei Abgaskrümmer münden am Heck auf der rechten Fahrzeugseite in einen Endschalldämpfer aus Edelstahl.

Pendeln
Ralf Schneider kritisiert in der Fachzeitschrift Motorrad eine konzeptionelle Pendelneigung:  „Schon bei geringerem Tempo [ist] zu spüren, dass die Super Adventure  in Sachen Aerodynamik ein kitzeliges Motorrad ist, das sich von  Seitenwindböen oder Windwirbeln vorausfahrender Autos leicht zu einem  Rühren in der Lenkung provozieren lässt. Mit leeren Koffern fängt sie  jenseits der 200 zu pendeln an und voll bepackt sogar schon bei um die  170 km/h.“[8]  Zudem bemängelt er die Dämpfungssteuerung der Gabel, die auf kleine  Bodenwellen nur zögerlich anspricht:
„Es verursacht in Kurven mit  Bodenwellen ein ständiges leichtes Hüpfen der Frontpartie, das sich bei  leichten Fahrern sogar zu richtigem Shimmy steigern kann.“ Alan Klee berichtet in der Zeitschrift Tourenfahrer von einem „sich selbst verstärkenden Aufschaukeln, was je nach  Straßen-, Wind- und Belastungsverhältnissen zwischen 160 und 200 km/h  auftritt“ und „bis zum unkontrollierten Lenkerschlagen“ führen kann. KTM warnt in der Betriebsanleitung für die Adventure-Baureihen vor „instabilem Fahrverhalten bei hoher Geschwindigkeit“. Der Hersteller hat mit einer Verwendungsbeschränkung die  Höchstgeschwindigkeit für Fahrten mit Seitenkoffern auf 130 km/h  begrenzt. KTM reagierte auf die kritische Berichterstattung mit Entzug von Werbeaufträgen und Testfahrzeugen.
Kritiken

Die wirklich perfekte Reiseenduro ist also auch die KTM 1290 Super  Adventure nicht. Aber ganz sicher ist sie diejenige, die den bislang  unumstrittenen Anspruch von BMW, in diesem Segment den Ton anzugeben, am  konsequentesten angreift, ja sogar in Frage stellt.“
– Ulf Böhringer: Die Welt

Ignoriert man die mangelnde Sensibilität und mechanischen Geräusche,  die die Gabel zutage fördert, kann man mit der KTM auf der Landstraße  einen heißen Reifen fahren. Mit ihrem verwindungssteifen Rahmen und den  teils bockig versteiften Federelementen muss die 1290 zwar mit  merklichem Kraftaufwand in Schräglage gebracht werden, hält aber bei ihr  entgegenkommenden Straßenbedingungen sehr präzise die Spur.“
– Alan Klee: Tourenfahrer

Ride Mode, Traction Control, Motor Slip Regulation, Stability  Control, Electronic Anti Dive, Anti Squad, Cruise Control, Hill Hold  Control, LED Cornering Light, Tire Pressure Control, Demobilizer… auch  wenn dieser Vergleich mit dem Mondflug hinkt, so kann man doch mit  Sicherheit sagen, dass dem Piloten der neuen KTM 1290 Super Adventure  mehr Computerleistung zur Verfügung steht als den Astronauten der  Apollo-Missionen. Elektronische und mechatronische Systeme machen  moderne Fahrzeuge sicherer und effizienter – aber auch komplexer.“
– Michael Kutschke: Töff

KTM verspricht ein Motorrad, über das »der Fahrer die totale  Kontrolle« hat. Fakt ist jedoch: Er hockt auf einer Reiserakete und  kontrolliert bestenfalls die Kontrolleure, die sich einen Wolf rechnen,  um ihn vor sich selbst zu schützen.“
– Uli Böckmann: Tourenfahrer


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