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Mo-Lex---B

Titel Beschrieb Land
B & B Typenbezeichnung englischer Vergaser, hergestellt von -> Brown and Barlow, Zweischieber-Typ. *
B.D.C. Englische: Bottom dead centre = Unterer Totpunkt (UT). *
b.h.p. Englische Abkürzung für brake horse power (Brems-PS), Leistungsangabe für den Motor im Unterschied zu -> Steuer-PS. 1 b.h.p. = 1,0139 DIN-PS. *
B.S.F. Englisch: British Standard Fine = Britisches Feingewinde an Schrauben. *
Baggerschmierung -> Tauchschmierung. *
Bahnmotor In der Hauptsache werden bei Bahnrennen Motorräder mit Einzylinder-Viertaktmotoren gefahren, Ausnahmen bildeten die V-Twins von -> Indian, -> Harley, -> Excelsior oder die englische -> Douglas mit Boxermotor und in den zwanziger und dreissiger Jahren auch die Zweitakt-Scott. Das dominierende Aggregat ist seit annähernd 50 Jahren der 500-ccm-ohm JAP-Motor, zu dem sich nach 1946 der ähnliche -> ESO und in letzter Zeit verschiedene Kleinserienmotoren, vor allem aus englischen Betrieben, gesellten. Bahnmotoren waren stets hoch verdichtet und werden mit Methanol oder Alkohol betrieben. *
Bahnrennen Auf verschiedenartigen, künstlich angelegten Rundkursen, meist Ovale mit einer Streckenlänge zwischen 400 und 1000 Meter, wird eine besondere Art des Motorsports durchgeführt. Die Motorräder sind den Gegebenheiten durch entsprechende Umbauten angepasst. Es gibt Gras-, Sand-, Aschen-, Holz- und Zementbahnen. *
Ballonreifen -> Niederdruckreifen. *
Barbour Hersteller der bekannten englischen Motorradbekleidung aus imprägnierter (gewachster) Baumwolle, wird auch von der Firma Belstaff geliefert. *
Bark Deutscher Hersteller von Einbaumotoren in den dreissiger Jahren. Die 200- bis 600-ccm-Viertakter wurden von -> Ardie, -> Hercules und -> UT verwendet. *
Barr & Stroud Motorenfirma in Glasgow, die in den zwanziger Jahren als einzige Schiebermotoren für Motorräder herstellte (-> Drehschieber). *
Batavus Die holländische Fabrik Batavus begann 1911 mit dem Bau von Leichtmotorrädern. In den letzten 30 Jahren beschränkte man sich auf die Herstellung von Mofas und Mopeds. *
Batteriezündung Der Zündstrom wird bei dieser Anordnung von einer Batterie (bei höherer Drehzahl von  der Lichtmaschine) geliefert. Der Strom fliesst bei geschlossenem Unterbrecher von der Batterie in die Primärwicklung der Zündspule und baut dort ein Magnetfeld auf. Im Zündzeitpunkt lässt der Unterbrecher diesen Stromfluss abreissen, das Magnetfeld verschwindet und induziert in der Sekundärwicklung der Spule die zur Zündung notwendige Hochspannung, welche mit dem Zündkabel auf die Zündkerze geleitet wird. *
Bayerland Zwischen 1924 und 1930 existierte diese Motorradfabrik in München. Konstrukteur Anton Bayerlein baute JAP-Motoren von 250 ins 1000 ccm in seine Fahrwerke ein. *
Bayliss-Thomas Herstellerfirma der englischen -> Excelsior-Motorräder. *
Begrenzungsleuchte Eine solche (weisse) Lichtquelle ist an einem angebauten Seitenwagen gesetzlich vorgeschrieben, um die Fahrzeugbreite darzustellen. *
Beiwagen -> Seitenwagen *
Bekamo Unorthodoxe Zweitakter mit -> Ladepumpe, 1922 von -> Hugo Ruppe entworfen. Die ersten Bekamo-Motorräder wiesen einen Holzrahmen auf. Später wurde der leistungsfähige Bekamo-Motor bei anderen Firmen in Lizenz gebaut. *
Beleuchtung Ein Scheinwerfer mit weissem Licht und eine Rückleuchte mit rotem Lichtaustritt sind laut -> StVZO für Motorräder vorgeschriben. Bei Maschinen mit Erstzulassung vor dem 1.1.1954 müssen die Beleuchtungseinrichtungen kein -> Prüfzeichen aufweisen, so kann man auch mit einer dem Original entsprechenden -> Karbidbeleuchtung fahren, vorausgesetzt, sie ist in gutem Zustand und damit in der Lage, die geforderte Lichtstärke von 0,5 Lux über eine Entfernung von 100 Metern zu erbringen. *
Benelli Im Jahre 1911 wandten sich die sechs Gebrüder Benelli der Motorradfabrikation zu. Ihre Fabrik in Pesaro begann mit leichten Zweitaktern, machte dann auch mit Viertaktern grosse Fortschritte. 1934 gab es eine 175er Rennmaschine mit zwei obenliegenden Nockenwellen, diese Motorenbauart brachte Benelli bis in die fünfziger Jahre grossartige Rennerfolge. Mit leichten Motorrädern konnte die Firma auch die wirtschaftlichen Schwierigkeiten der sechziger Jahre überstehen. Seit 1971 befindet sich Benelli zusammen mit -> Moto Guzzi im De Tomaso-Konzern. ITA
Benzin Aus Erdöl gewonnener Vergaserkraftstoff. Der Name hat indessen nichts mit Carl Benz zu tun; er stammt aus dem Arabischen. *
Benzinsiebe Diese sieht man häufig an alten Motorrädern; zum einen dienten sie bei dem früher öfters verschmutzten Kraftstoff als Filter, zu anderen fangen sie Rückstände von Ablagerungen aus dem Tank auf. *
Benzinuhr Dies ist keine Neuerung an scheren Motorrädern aus Japan, in den dreissiger Jahren war ein Kraftstoff-Anzeigegerät schon als (verspieltes) Zubehör erhältlich. *
Benzol Wie -> Benzin ein Kohlewasserstoff, jedoch von sehr hoher Klopffestigkeit. Bis in die dreissiger Jahre verkauften die Tankstellen Benzol-Benzin-Gemische (Bi-Bo) *
Bergrennen Eine der frühesten Motorsportarten war das Befahren von steilen und engen Bergstrassen. Es gelten hierbei besondere Regeln. Jeder Teilnehmer wird einzeln gestartet und fährt sozusagen gegen die Uhr. Bis zu zweiten Weltkrieg wurden auf allen grossen Alpenpässen solche Rennen abgehalten. (Klausen-Rennen) *
Best & Lloyd Englischer Spezialhersteller für -> Handöler, später lieferte diese Firma mechanische Ölpumpen. *
Beta -> Motorradhersteller *
Bianchi Edoardo Bianchi war 1897 einer der ersten Italiener, die sich mit dem Motorrad beschäftigten. Seine Firma avancierte bald zu einem der wichtigsten Hersteller des Landes. 1925 überraschte Bianchi mit einer dohc-350-ccm Rennmaschine, die auch von Tazio Nuvolari, dem berühmten Autorennfahrer, mit viel Erfolg gefahren wurde. Nach dem Krieg gab es von Bianchi fast ausschliesslich kleine Motorräder. Ende der fünfziger Jahre wurde noch einmal ein Werksrennteam gegründet. Die Firma schloss 1967 ihre Tore; der Name Bianchi wurde 1978 indessen von einem Moped-Hersteller wieder aufgegriffen. *
Bi-Bo In den dreissiger Jahren wurde bei Motorradrennen der Betrieb von -> Alkoholmotoren verboten. Die Motoren waren mit einem Benzin-Benzol-Gemisch (50:50) zu fahren, dies wurde scherzhaft Bi-Bo genannt. *
Bicizetta -> Motorradhersteller *
Biflex Bezeichnung einer frühen Form der Vorderradgabel. Zusätzlich zur Bewegung in der Senkrechten ist hier eine Feder auch in der Waagrechten wirksam. *
Big Port Bezeichnung für die erste ohv-AJS 350 ccm von 1923, so genannt wegen des dicken Auspuffrohrs. *
Bimota -> Motorradhersteller ITA
Bing Markenbezeichnung der Vergaserfabrik Fritz Hintermayr, Nürnberg. Vor dem Krieg hauptsächlich bei -> Ardie, -> Triumph, -> Victoria verwendet. *
Binks Englische Vergaserfabrik, 1927 im -> Amal-Konzern aufgegangen. *
Bismarck Unter diesem Namen wurden von 1904 bis 1956 in Radevormwald Motorräder hergestellt. In der ersten Periode bis 1908 verwendete man grossvolumige Einbaumotoren von -> Minerva, -> Fafnir und -> Anzani. Nach einem Neubeginn 1931 kamen -> Ilo- und -> Sachs-Motoren zu Einbau. *
Blackburne Die für ihre Einbaumotoren bekannte britische Firma begann 1908 mit dem Bau kompletter Motorräder. Als sie 1921 von -> OEC übernommen wurde, beschränkte man sich auf den Bau von Viertaktmotoren von 175 bis 600 ccm, die an viele Firmen wie -> Cotton, -> OEC oder -> Zenith geliefert wurden. *
Blattfeder Früher wurden bei vielen Vordergabeln an Motorrädern an Stelle einer Schraubenfeder Blattfederpakete verwendet. Blattfedern am Hinterrad gab es bei -> Indian und -> Megola. *
Blinker Richtungsazeiger *
Blockgetriebe -> Blockmotor. *
Blockmotor Motor und Getriebe waren im Motorradbau lange Zeit getrennt voneinander in separaten Gehäusen eingebaut (bie -> Norton sogar bis 1975). -> Wanderer sah bereits vor dem Ersten Weltkrieg ein gemeinsames Gehäuse vor und schuf damit die ersten Blockmotoren. Von der Konkurrenz wurden sie als zu schwer und "unsportlich" angesehen.
BMW 1916 als Flugmotorenfabrik aus dem Zusammenschluss einiger Münchner Hersteller hervorgegangen, begannen die Bayerischen Motoren Werke 1921 mit dem Bau eines Motorrad-Aggregats. Der von Martin Stolle entworfene 500-ccm-Boxermotor wurde hauptsächlich an -> Victoria geliefert. 1923 wurde dann die erste eigene BMW vorgestellt, die von Max Friz konstruierte R32. Mit Rudolf Schleier, der ein Jahr später für die ohv-Variante R 37 verantwortlich war, begann auch der sportliche Einsatz der BMW-Maschinen. 1929 gab es die erste 750er BMW (R 62), von der auch ein mit Kompressor versehenes Rennmodell abgeleitet wurde. Ernst Henne errang damit seine ersten Weltrekorde. Zur gleichen Zeit fand der teilweise Übergang auf Pressstahl-Rahmen statt. 1935 verwendete BMW als erster Hersteller eine Teleskop-Vordergabel und ein Jahr später erschien mit der modernen R 5 erneut die Rohrrahmen-Bauweise. 1938 wurde die Hinterrad-Federung eingeführt. 1939 gewann Schorsch Meier auf der Isle of Man die 500-ccm-Klasse. Nach dem Krieg wurden die Modelle mit -> Geradweg-Hinterradfederung mit einigen Veränderungen bis 1955 weitergebaut, es gab auch wieder Werks-Rennmaschinen mit obenliegenden Nockenwellen. Die nächste Modellreihe mit dem -> Vollschwingen-Fahrwerk (z.B. R 69) wurde bis 1969 beibehalten. Zwei Jahre zuvor war die letzte Einzylinder-BMW aus dem Programm genommen worden. 1969 gab es wieder eine 750er, die 1973 auf 900 ccm und 1976 auf 1000 ccm vergrössert wurde. BMW beteiligte sich stets an sportlichen Wettbewerben, so dominierte die 500-ccm-BMW RS mit Königswellen-Boxermotor von 1954 bis 1974 in der Gespannklasse bei der Strassenweltmeisterschaft. DEU
Board-Track von 1908 bis 1926 wurden in den USA auf Holzbahnen mit einer Streckenlänge von 1/4 oder 1/3 Meile Motorradrennen gefahren. Die nicht ungefährlichen Veranstaltungen, bei denen dank stark überhöhter Steilkurven Rundenschnitte bis zu 160 km/h erzielt wurden, galten als eine grosse Publikumsattraktion. Es wurden Prestigekämpfe zwischen -> Indian und Harley-Davidson als auch zwischen den hochbezahlten Starfahrern ausgetragen. *
Böhmerland Längstes Serienmotorrad der Welt. Zwischen 1925 und 1938 baute Albin Liebisch in Schönlinde (Sudetenland) dieses dreisitzige (eine lange Sitzbank) Reisemotorrad. *
Bol d'Or 24-Stunden-Rennen für Motorräder auf dem französischen Le Mans-Kurs; es wird seit 1922 ausgetragen. *
Bonniksen Englischer Hersteller von Tachometern. *
Bosch Robert Bosch (1861-1942) entwickelte den 1904 patentierten Hochspannungs-Magnetzünder für Verbrennungsmotoren. Bosch-Magnete galten als Qualitätserzeugnis und wurden bei vielen in- und ausländischen Motorrädern eingebaut. Die Palette der Bosch-Erzeugnisse erfasste schon in der Frühzeit alle elektrischen Zubehörteile für Kraftfahrzeuge wie Scheinwerfer und Signalhörner etc. *
Bosch-Douglas Anfang der zwanziger Jahre wurde der 350-ccm-Längsboxer von -> Douglas bei Bosch in Deutschland in Lizenz gefertigt. *
Boss Hoss -> Motorradhersteller USA
Bowden-Dämpfer Besondere Art eines -> Lenkungsdämpfers, bei dem der Reibungsdämpfer nicht durch eine Schraube, sondern durch einen Seilzug verstellt. wird. *
Bowdenzug Seilzug mit Führung durch ein biegsames Schutzrohr, wobei dieses an beiden Enden fixiert ist und das Seil dadurch frei beweglich bleibt. *
Boy Racer Bezeichnung für die AJS 7 R, das von 1951 bis 1962 käufliche 350-ccm-Rennmodell. *
Bradshaw, Granville Englischer Motorenkonstrukteur, Schöpfer der -> ABC und ölgekühlter Einbaumotoren. *
Brampton Englischer Hersteller von Parallelogramm-Vordergabeln. *
Brands-Hatch Von 1928 bis 1950 wurden hier Grasbahn-Rennen gefahren. Danach wurde die inzwischen asphaltierte Piste zur bekanntesten englischen Rennstrecke. Der kurze, eckige Kurs erfordert spezielle Renntaktiken, wobei jedes Jahr ein "King of Brands" gekürt wird. *
Bremsen Krafträder müssen wie Automobile seit 1938 mit zwei voneinander unabhängigen Bremsen ausgerüstet sein. Aber auch ältere Motorräder, etwa solche mit -> Kardanbremse können zum Strassenverkehr zugelassen werden, falls sie die geforderte Mindestverzögerung von 2,5 m/sec. )auch mit Beiwagen, an dem keine Bremse zwingend vorgeschrieben ist) erreichen. *
Bremslicht Dieses war zwar von der -> StVZO vor 1961 nicht vorgeschrieben, jedoch zumeist vorhanden. Es empfiehlt sich indessen der Anbau auch bei älteren Maschinen, zumal die Leuchte an einem Motorrad vor Baujahr 1961 nicht bauartgenehmigt sein muss. *
Brennabor Die bekannte deutsche Automobilfabrik baute auch einige Male Motorräder, zuletzt mit 98-ccm-Sachs-Motor im Jahre 1940. => Das erste echte Brennabor-Motorrad ging 1903 aus Versuchsobjekten mit Hilfsmotoren hervor. Die Modelle besaßen Motoren der Firma Fafnir und Zedel. 1907 wurde erstmals die dreirädrige Brennaborette erwähnt. Die markanteste Änderung im Jahre 1912 war das hinten abfallende Rahmenoberrohr, wodurch eine sehr tiefe und sichere Sitzposition erreicht wurde. Nach dem Ersten Weltkrieg beschränkte sich der Motorradbau auf Steher-Rennmaschinen für den Bahnrennsport. Zu Gunsten des Automobilbaus stellten die Brennabor-Werke die Motorrad-Produktion in den 1920er Jahren ein. Bis 1931: Ab dann wurden Leichtmotorräder mit 74 Kubikzentimeter Fichtel und Sachs-Motoren gefertigt, ab 1934 mit 98 Kubikzentimeter-Motoren von Fichtel und Sachs. Hinzu kam ab 1938 die kleine Saxonette. 1940 erschien eine komplette Eigenkonstruktion von Brennabor- die G 100, die bis 1942 produziert wurde. Dann ging wieder einmal die Rüstungsproduktion vor. *
Bridgestone Die grösste japanische Reifenfirma befasste sich zwischen 1952 und 1972 auch mit dem Motorradbau. Die letzten Modelle waren sehr schnelle Drehschieber-Zweitakter mit 250 und 350 ccm Hubraum. *
Britten -> Motorradhersteller NZE
Brooklands Erste künstliche Rennstrecke Europas, 1907 sudwestlich von London erbaut. Bis 1939 wurden auf dem 4,5 km langen Beton-Rundkurs eine Unzahl von Rennen ausgetragen sowie Rekordfahrten unternommen. Brooklands war der Mittelpunkt der britischen Motorsportszene. Die Bahn existiert noch heute, kann aber wegen Kriegseinwirkungen sowie verschiedener Umbauten nicht mehr genutzt werden. *
Brooklands-Topf Spezieller Schalldämpfer, der in -> Brooklands Vorschrift war. *
Brookssattel Oft als Sitz auf Rennmaschinen verwendeter Fahrradsattel. *
Brough-Superior George Brough galt als grosser Idealist unter den englischen Motorrad-Konstrukteuren. Er war bestrebt, das beste, zuverlässigste und schnellste Motorrad zu bauen. Die eleganten Maschinen mit den V-Twins von -> JAP, -> MAG und -> Matchless galten als die Luxus-Motorräder der zwanziger und dreissiger Jahre. 1939 stellte man die Kleinserien-Produktion ein. *
Brown & Barlow Englische Vergaserfirma, die bis zum Zusammenschluss mit -> Amal (1927) Zweischieber-Vergaser herstellte. *
Brozekopf Zylinderkopf aus Bronzelegierung zwecks besserer Wärmeableitung (z.B. bei -> Rudge- und -> Excelsior-Rennmaschinen). Auch als Brennraumeinsatz in einem Alu-Kopf. *
Brumm-Rudge Der Berliner Tuner Friedrich Brumm überarbeitete in den dreissiger Jahren mit grossem Erfolg die englischen -> Rudge-Vierventiler. Brumm-Rudges siegten bei zahlreichen Strassen- und Bahnrennen. *
BSA Der Waffenkonzern Birmingham Small Arms nahm 1906 auch Motorräder in sein Produktionsprogramm. Ein richtiges Volksmotorrad wurde die 250 ccm BSA "Round Tank" in den frühen zwanziger Jahren. Ebenfalls Bestseller waren die -> "Sloper"-Modelle. Nach dem zweiten Weltkrieg baute man mit der "Bantam" die DKW RT 125 erfolgreich nach und konnte auch mit Parallel-Twins nach -> Triumph-vorbild auf allen Märkten konkurrieren. Eine populäre Sportmaschine war die "Gold Star". 1951 wurde Triumph von BSA angekauft, doch in der Öffentlichkeit belebte der enge Konkurrenzkampf der beiden Marken noch lange Zeit das Geschäft. Aufgrund von zahlreichen Fehlern in der Firmenpolitik hatte man 1971/72 grosse Verluste hinnehmen müssen und die BSA-Cycles Ltd. wurde in das -> NVT-Konzerngebilde einverleibt, womit die Geschichte eines der grössten Motorradhersteller zu Ende ging. *
Bücker Von 1922 bis 1958 baute Bücker in Oberursel Motorräder mit angekauften Motoren. Zuletzt waren dies Ilo-Zweitakter mit 125 und 250 ccm, vor dem Krieg jedoch gab es auch Bücker-Maschinen mit grösseren -> MAG, -> Blackburn oder - JAP-Motoren. Ein bemerkenswertes Exemplar war die Bücker-Spoert von 1930 mit dem 1000 ccm JAP-Racing-Twin, zu jener Zeit das teuerste Motorrad im deutschen Angebot. *
Buell -> Motorradhersteller USA
Bulltaco Gegründet 1958 von Francisco Bulto nachdem er Montesa verlassen hatte, Bultaco baute 124cc Einzilinder- Gelände- und Rennmaschinen. Sammy Miller gewann von 1975 bis 1979 die Trail-WM. Danach baute man auch Enduros von 125-350-ccm. 1976, 1978, 1981 gewann man die Strassenweltmeisterschaft bei den 50-, und 125-ccm. 1983 Schliessung wegen internen Problemen. *
Burgess Absorbtionsschalldämpfer britischer Herkunft, der einen verengten, aber geraden Durchgang aufweist. *
Burman Englische Getriebefirma. Burman-Getriebe wurden vor allem bei -> AJS-Matchless und -> Vincent eingebaut. *
Busmar Britischer Seitenwagenhersteller, hauptsächlich grosse Ausführungen mit zwei oder drei Sitzen. *


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