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Mo-Lex---M

Titel Beschrieb Land
m.p.g. Englische Angabe des Kraftstoffverbrauchs: Meilen pro Gallone. Umrechnungsformel für Lt. pro 100 Km: 282,486 / mpg x l/100km *
m.p.h. Meilen pro Stunde. Eine engl. Meile entspricht 1,609 Km. *
Mabeco In den Jahren 1923 bis 1927 stellte die Firma Max Bernhardt & Co. in Berlin originalgetreue -> Indian-Kopien unter dem Namen Mabeco her. Die Motoren wurden von Siemens & Halske gebaut. *
MAG Einbaumotoren der Firma -> Motosacoche, Dufaux-Genf. *
Magdyno Englische Bezeichnung für -> Lichtmagnetzünder (Lucas-Typenbezeichnung). *
Magnat-Debon Die 1906 gegründete französische Firma die zuerst -> Moto-Reve-Motoren verwendete, nach dem ersten Weltkrieg aber ein eignes Programm an Zwei- und Viertaktaggregaten produzierte. Es wurden stets grosse Stückzahlen an Gebrauchsmaschinen für den einheimischen Markt hergestellt. 1930 kaufte -> Terrot die Firma auf, bis 1958 liefern die beiden Modellreihen parallel. *
Magnetzündung Die Erfindung der Magnetzündung brachte die notwendige Zuverlässigkeit der Zündanlage. Zuerst arbeitete man mit Niederspannungsanlagen, doch 1902 entwickelte Robert Bosch den Hochspannungs-Magnetzünder. Der in der Ankerwicklung (Primärwicklung) erzeugte Strom erfährt hier bei jeder halben Ankerumdrehung eine Unterbrechung, wobei das Magnetfeld umspringt und auf die ebenfalls auf dem Anker befindliche Sekundärwicklung einen hochgespannten Strom überträgt, der an der Kerze als Zündfunke überspringt. Bei der Niederspannungs-Magnetzündung, die es noch einige Jahre gab, ragte ein Unterbrechermechanismus in den Verbrennungsraum des Zylinders, der Strom wurde dort bei der Umdrehung des Magnetankers "abgerissen", daher auch der Name -> Abreisszündung. Die Magnetzündung ist vom Batteriestrom unabhängig, da ein eigener Wechselstrom erzeugt wird. *
Mahle Kolbenhersteller in Stuttgart. *
Maico Gegründet 1926, war Maico bis 1939 ein typischer -> Konfekionär, der vorwiegend Ilo-Einbaumotoren verwendete. Nach dem Krieg begann man mit eigenen Zweitaktmotoren. Der Niedergang des Motorradgeschäftes in Deutschland ab 1957 brachte Maico wie so viele anderen  fast zum Zusammenbruch, doch die Spezialisierung auf den Geländesport sowie die Lieferungen der MB 250 an das deutsche Militär ermöglichten ein Überleben. Heute stellt Maico hauptsächlich Gelände- und Moto-Cross-Maschinen her.  *
Malaguti -> Motorradhersteller ITA
Mantelsicherung -> Reifenhalter. *
Manx Mit diesem Namen wurden Norton-Werksrennmaschinen belegt, weil sie ihre meisten Erfolge auf der Isle of Man errangen. Die ab 1951 erhältlichen Production-Racer mit Doppelnocken-Motor und Federbettrahmen erhielten auch im Katalog die Bezeichnung "Manx". Sie zählen bis heute zu den berühmtesten und erfolgreichsten Rennmotorrädern. *
Manx Grand Prix Seit 1923 wird auf der Insel Man ein zweites Motorradrennen zusätzlich zur -> TT abgehalten. Der MGP findet jedes Jahr in der ersten Septemberwoche statt und ist einem englischen -> Ausweisfahrer-Feld vorbehalten. Inoffiziell galt der MGP als Prüfung zur TT-Teilnahme der englischen Nachwuchsfahrer. *
Marcellino, Giovanni Motorenkonstrukteur bei -> Garelli und ab 1923 bei -> Puch. Er schuf die ersten Doppelkolben-Zweitakter mit Ladepumpe. *
Marchad, Dougalv Erfolgreicher englischer Motorenkonstrukteur bei -> Blackburne, -> Motosacoche und -> FN. *
Marelli italienische Marke der Fahrzeug-Elektrik. *
Mars 1903 baute Mars mit -> Fafnir- und -> Zedel-Motoren die ersten Maschinen, doch berühmt wurden die Marke 1920 mit der "Weissen Mars", einem schweren Motorrad mit Kastenrahmen und 956-ccm-Maybach-Motor. Nach 1928 lief eine kleine Produktion mit verschiedenen Modellen weiter. Nach dem Zweiten Weltkrieg kam mit der "Stella" erneut ein unkonventionelles Design von Mars. *
MAS Die italienische Firma Motocicli Alberto Seiling fabrizierte von 1020 bis 1956 zuverlässige Viertakt-Gebrauchsmotorräder. 1929 wurde eine seitengesteuerter Paralleltwin vorgestellt. *
Maserati Die berühmte Renn- und Sportwagenfirma stellte zwischen 1953 und 1961 in kleinem Umfange auch Motorräder her. Bekannt wurden die 50- und 125-ccm-Zweitakt-Mschinen. *
Matchless die berühmte britische Motorradfirma versah ihre erste Maschine 1899 mit einem -> De Dion-Einbaumotor. Parallel zu eigenen Aggregaten verwendete man später noch andere Fremdmotoren, so von -> JAP und -> MAG. Firmeninhaber waren Harry und Charles Collier, die vor 1914 zu den erfolgreichsten englischen Rennfahrern auf ihren eigenen maschinen zählten. Die Fabrik in Plumstead bei London wies stets ein umfangreiches Programm auf, Sportmaschinen wie Tourenmotorräder umfassend. 1931 übernahm Matchless -> AJS, beide Marken liefen bis 1966 parallel. Mit der 350-ccm-Militär-Matchless G3L wurde die Teleskopgabel populär. 1948 kam ein 500-ccm-Paralleltwin. heraus. Besonderer Beliebtheit erfreuten sich die Einzylindertypen, mit denen auch Erfolge im -> Moto-Cross und -> Trial erzielt wurden. Aus einer Serienmaschine wurde mit der G 45 die berühmte Renn-Zweizylinder entwickelt. Als 1966 die Umfirmierung zu Norton-Villiers erfolgte, lief die Marke Matchless noch für ein weiteres Jahr. Die Produktion wurde 1967 endgültig eingestellt. *
Maudes Trophy Preis der britischen Motorrad-Industrie für besondere Leistungen. In diesem Wettbewerb versuchten Teams auf Serienmotorrädern Leistungsfähigkeit und Stehvermögen zu beweisen, indem sie Fernfahrten oder mehrstündige Geschwindigkeitsprüfungen unternahmen. Die Maudes Trophy wurde 1965 zum letzten Male vergeben. *
Max Modellname für die 1953 erschienene 250-ccm-NSU, die eine Reihe neuartiger Details aufwies. *
Mc Candless Die Brüder Rex und Cromie Mc Candless entwickelten 1950 den berühmten -> Federbettrahmen. *
Mc Evoy Diese englische Firma existierte nur drei Jahre (1925-1929), sie erlangte grossen Rum mit ihren Renn- und Sportmaschinen mit 1000 ccm- JAP- und -> Anzani-Motoren. *
Mechanical Marvel Die vierventilige 350-ccm-Rennmaschine von -> Excelsior aus dem Jahre 1933 wurde wegen ihres komplizierten Steuerungsmechanismus "mechanisches Wunder" genannt. *
Megaphon Trichterförmig erweiterter Auspuff an Viertaktmotoren, um Leistungsgewinn durch bessere Strömung zu erzielen. Erstmals wurden damit Mitte der dreissiger Jahr bei Rennmaschinen die geraden Rohre abgelöst. *
Megola Dieses skurrile Motorrad mit dem Fünfzylinder-Sternmotor im Vorderrad war eine Entwicklung Fritz Cockerells (-> Cockerell). Die 550-ccm Maschine wurde von 1921 bis 1925 gebaut und Rennmodelle erreichten nahezu 140 km/h. *
Mehrscheibenkupplung -> Lamellenkupplung. *
Messing In der Zeit vor 1930 waren verschiedne Motorradteile aus Messing, neben Karbidlampen und Ballhupen auch Lenkerhebel und teilweise Vergaser. *
Methanol -> Alkohol-Motor. *
Miller Englische Motorrad-Lichtanlagen, hauptsächlich bei -> Velocette zu finden. *
Miller-Balsamo Einer der führenden italienischen Motorrad-Hersteller (1921-59). Neben den schweizerischen -> Moser-Motoren verwendete man Rudge-Python-Motoren, die man in Lizenz herstellte und auch an andere Firmen in Italien lieferte. *
Mineralöl Motorenschmieröl wird durch die Destillation von Erdöl gewonnen. Im Unterschied zu pflanzlichen Motorenölen (-> Rizinus) verharzt es nicht. *
Minerva Die belgische Firma Minerva lieferte vor 1914 Motoren in grossen Stückzahlen an Motorradfabriken in Frankreich, Italien, England und Deutschland. Es wurden auch einige komplette Maschinen produziert. *
Mischantrieb Nachdem sich kurz vor dem Ersten Weltkrieg bei Motorrädern Schaltgetriebe durchzusetzen begannen, wollte man auf den gewährten -> Riemenantrieb dennoch nicht ganz verzichten. Es gab deshalb häufig Motorräder mit einem Primärantrieb mittels Rollenkette und einem Riemen zum Hinterrad. *
ML Hersteller der "Maglita"-Zündlichtanlagen. *
MM Ein italienischer Hersteller, der bis 1964 kleine schnelle Viertaktmotorräder baute, in den dreissiger Jahren sehr aktiv im nationalen Sportgeschehen. *
Mofa Früher bezeichnete man als Motorfahrrad ein normales oder speziell verstärktes Fahrrad mit eingebautem Hilfsmotor. So zählten auch die 98-ccm-Msxhinchen mit eingehängtem Motor aus der Vorkriegszeit zu den Mofas, beispielsweise die NSU-Quick. *
Monark Neben -> Husqvarna die zweite schwedische Motorradfabrik. Ausser Motoren von -> Villiers und -> Sachs wurden auch einige Viertakter gebaut, zuletzt in den fünfziger Jahren für Moto-Cross-Maschinen. *
Mondial -> Motorradhersteller *
Monet Goyon Mit -> MAG-Einbaumotoren war Monet Goyon in Frankreich in den dreissiger Jahren der grösste  Hersteller sportlicher Motorräder. Der Verkauf beschränkte sich dabei fast ausschliesslich auf den Inlandsmarkt, weshalb auch die Motorräder in en Nachbarländern so gut wie ungekannt blieben. Dei Firma existierte noch bis 1957. In den frühen dreissiger Jahren war -> Koehler-Escoffier zu Monet Goyon gekommen; einige Modelle beider Marken waren seither identisch. *
Monoblock Erster Amal-Vergaser in Einblockbauweise mit integrierter Schwimmerkammer, gebaut in den fünfziger und sechziger Jahren. *
Montesa Spaniens erste grössere Motorradfabrik. Gegründet 1945, fertigte Montesa zuerst ausschliesslich 125-ccm-Zweitackter, darunter auch Rennmaschinen. Heute liegt das Hauptgeschäft bei speziellen -> Trial und -> Geländemodellen. *
Moore, Walter William Konstrukteur der ersten Königswellen-Norton von 1927. Ab 1930 bei NSU, wo er neben den Königswellen-Rennmaschinen auch Serienmotoren entwarf. *
Morini Alfonso Morini begann 1945 seine Motorrad-Fabrikation, zuerst mit 125-ccm-Zwitaktern. Bekannt wurde die leine italienische Firma mit den schellen 175- und 250-ccm-ohc-Maschinen; die "Rebello" legte Anfang der sechziger Jahre den Grundstein zu den berühmten 250-ccm-Werksrennern. heute baut Morini wieder leichte und sehr schnelle Sportmaschinen. *
Moser Die heute fast vergessene Schweizer Firma baute von 1905 bis 1935 eine Reihe sportlicher Motorräder. Die leistungsfähigen Viertaktmotoren wurden auch an viele andere Hersteller als Einbaumotoren geliefert. *
Moto Guzzi die berühmteste Motorradfabrik Italiens wurde 1921 von Carlo Guzzi und Giorgio Parodie gegründet. In Mandello del Lario bewies man stets technischen Einfallsreichtum, wenn auch das charakteristische 500er Modelle mit dem liegenden Einzylindermotor bis heute im Programm blieb. Furore macht Moto Guzzi stets mit Rennmaschinen. Zuerst blieb man beim Einzylinder, abgewandelt mit vier Ventilen oder Königswelle. Versuche wurden mit kompressorgeladenen Drei- und Vierzylinder unternommen, 1927 gab es bereits eine Hinterradschwinge. 1935 gewann Stanley Woods mit der 500 ccm "Weitwinkel" (einem 120 Grad-V-Zweizylinder) die erste 500er-TT auf einer nichtenglischen Maschine. Nach dem Zweiten Weltkrieg betrieb Guzzi den Rennsport mit grossem Aufwand, im Windkanalentstanden Verkleidungen und es gab neben den  schnellen Einzylindern einen Reihenvierzylinder mit Kardanantrieb. 1957 kam als grosse Sensation eine 500-ccm-Rennmaschine mit acht Zylindern. Die 500er "Falcone" bildete stets das Rückgrat im Verkaufsprogramm, sie war auch bei ital. Behörden im Einsatz. Mit der V7, einer scheren Zweizylinder-Reisemaschine, begann 1966 ein neuer Abschnitt bei Moto Guzzi. ITA
Motobecane Heute mit der Herstellung von Mofas und Mopeds einer der bedeutendsten europäische Produzenten, war Motobecane von 1922 an mit grösseren Motorrädern stets Frankreichs prominenteste Motorradfabrik. Es gab neben einfachen Zwei- und Viertaktern auch zwei Vierzylinder-Modelle. *
Motobi 1951 verliess Giovanni Benelli die Firma seiner Brüder, um sich selbständig zu machen. bis 1974 gab es Motobi-Maschinen mit dem charakteristischen eiförmigen Viertaktmotor, "Kraftei" genannt. *
Moto-Cross Geländerennen auf einem kurzen Rundkurs. Es wird auf Zeit gefahren, hohe Rundenzeiten werden durch schwieriges Gelände verhindert. Entwickelt hat sich Moto-Cross in den dreissiger Jahren in England aus den herkömmlichen Geschicklichkeits- oder Zuverlässigkeitswettbewerben im Gelände. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde dies Sportart auch auf dem Kontinent populär und seit 1955 gibt es internationale Meisterschaften. *
Motom Ein italienisches Leichtmotorrad mit 98 ccm Hubraum, das in den fünfziger Jahren in grossen Stückzahlen verkauft wurde. *
Motorenbauarten Einzylinder, Parallel-Twin, Parallel-Zweizylinder, V-Motor, V-Twin, Boxermotor, V-Vierzyliner, Reihen-Drei-/Vier-/Fünf-/Sechs-Zylinder *
Moto-Reve Französisch-, Schweizerischer Einbaumotorenhersteller vor dem Ersten Weltkrieg. *
Motorsportbehörde Die zentrale Verwaltung aller Motorsportereignisse, Koordination, Überwachung, Ergebnisauflistung etc. liegt in den Händen des Dachverbandes der veranstaltenden Vereine. *
Motosacoche Die grösste und bekannteste Schweizer Motorradfabrik, Motosacoche Acacias Genève begann in Genf bereits 1899 mit der Produktion von Motoren, die sich in Fahrräder einbauen liessen. Bis 1930 baute man fast ausschliesslich wechselgesteuerte Motoren, darunter auch einen 1000er V-Twin. Neben eigenen kompletten Motorrädern wurden von Motosacoche auch viele andere Firmen mit Einbaumotoren versorgt, auf diesem Gebiet war die Firma MAG eine grosse Konkurrenz zu JAP. Berühmte Konstrukteure wie -> Bert Le Vack oder -> Dougal Marchand waren bei Motosacoche angestellt, letzterer schuf die schnellen ohc-Rennmaschinen. Der bekannteste Einbaumotor wurde der MAG D 50 ohv-500 ccm-Sportmotor von 1931. Nach dem Krieg konnte man an die frühere Bedeutung nicht mehr anschliessen und produzierte nur noch einige Gebrauchsmotorräder mit 250-ccm-Viertaktmotoren, darunter auch -> Richard Küchens Opti-Zweizylinder. *
Mousetrap-Vergaser Binks-Rennvergaser in den frühen zwanziger Jahren mit dem charakteristischen Korb am Lufteinlass, der wie eine Mausefalle (engl.: Mousetrap) aussah. *
Münch -> Motorradhersteller *
MV Agusta Die Flugzeug- und Hubschrauberfabrik Agusta begann 1946 mit dem Motorradbau, um nach dem Krieg freigewordenen Kapazitäten zu nutzen. Die Produktion erreichte nie grosse Stückzahlen, es waren vielmehr die Rennmaschinen, die den Namen MV Agusta berühmt machten. Zu den 125- und 250-ccmRennern mit Einzylinder-dohc-Motoren gestellte sich 1950 die berühmte Vierzylinder 500er. Das private Hobby des Grafen Agusta brachte der Firma nicht weniger als 39 Weltmeistertitel ein. Die Rennabteilung wurde 1967 geschlossen, als sich die Viertaktmotoren nach dem gegenwärtigen Reglement als nicht mehr konkurrenzfähig erwiesen hatten. ITA
MZ Nachfolgefirma von -> DKW in Zschopau. Die Firma hiess erst -> IFA und wurde dann im Motorradwerke Zschopau umbenannt. neben anspruchslosen Zweitakt-Strassenmodellen gibt es bei MZ auch erfolgreiche Renn- und Geländemaschinen. DEU


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