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T.D.C. Englisch: Top dead centre = Oberer Totpunkt (OT). *
Taglioni, Fabio Konstrukteur, seit 1954 bei Ducati, schuf die desmodromische Ventilsteuerung der Rennmotoren ab 1956 und später der Strassenmodelle. *
Tauchschmierung Das Schmieröl läuft bei der Tauchschmierung vom Tank direkt in das Kurbelhaus, von dessen Boden es leine Schaufeln an den Kurbelwangen fördern und an die Schmierstellen der Lager und Gleitflächen schleudern (-> Schleuderschmierung). *
TEC Triumph Engineering Company (Coventry, England) -> Triumph. *
Teleskopgabel Bei dieser Vordergabel gibt es keine Hebel, vielmehr schieben sich zwei Rohre ineinander, die Federn sind innerhalb des Stand- und Gleitrohrs untergebracht. Erfunden hat diese Bauart -> Alfred A. Scott bereits 1909. -> BMW brachte mit der verbesserten Form von 1935 den Durchbruch für die Telegabel. -> Matchless führte 1943 mit der Teledraulic-Gabel ihre hydraulische Dämpfung ein. *
Temple Claude Temple führ ab 1925 auf speziell vorbereiteten -> OEC-Motorrädern Rekordversuche in -> Brooklands und auf anderen Strecken. Es handelte sich bei den von Temple selbst entworfenen Fahrzeugen meist um 1000-ccm-Versionen mit einem ohc-Rennmotor von -> Anzani. Bis 1930 führen auch andere Fahrer diese Temple-OEC genannten Spezialmodelle. *
Terrot Einst grösster Motorradhersteller Frankreichs (1901-1960). In den zwanziger Jahren gab es auch Rennsportaktivitäten bei der Firma aus Dijon. Bis auf einige Ausnahmen mit -> JAP oder -> Blackburne-Aggregaten stelle Terrot stets eigene Viertakt-Motoren her. *
Tiger-Gabel Deutsches Fabrikat einer Rohr-Parallelogrammgabel. *
Titan Motorcycles -> Motorradhersteller GBR
TIZ - (Taganrogsky Instrumentalny Zavod), Taganrog, Rostov, Soviet Union) Russisches Motorrad. Das prunkstück wahr die AM600 (Nachbau einer BSA Sloper), gebaut von 1935 - 1943. 1-Zylinder, 4-Takt, SV 595 ccm mit 16 PS. Dazwischen gab es div. expermente wei TIZ 6 und TIZ 7 oder TIZ 50 und TIZ 51. Die TIZ Kometa 1 und TIZ BN 1200 mit 34 PS. *
Tornax Die Wuppertaler Firma Tornax baute seit 1925 sportliche Motorräder mit -> JAP-Motoren von 350 bis 1000 ccm. Als Mitte der dreissiger Jahre die importierten Aggregate nicht mehr zur Verfügung standen, verwendete man -> Columbus-Einbaumotoren. Nach dem Krieg - bis 1955 - beschränkte man sich auf Ilo-Zweitakter. Berühmt wurde dabei die 250-ccm-Zweizylinder mit -> Vollschwingen-Fahrwerk, die "Schwarze Josefine". *
Tourenmotorrad Eine besonders gut ausgerüstete Maschine (Lichtanlage, breite Kotflügel, Gepäckträger) bezeichnete man in den zwanziger Jahren meist als Tourenmotorrad.  *
Trial Eine besondere Art des Geländesports mit Motorrädern; ausgehend von einer Zuverlässigkeitsprüfung, wurde später eine Geschicklichkeitsfahrt daraus. Es gilt, unmöglich erscheinende Passagen ohne Stehen bleiben und ohne Abstützen mit dem Fuss zu durchfahren, so etwa Bachbette, Felsstufen oder steile Böschungen. *
Tricar Aus den verschiedenen Fahrzeugformen wie Tricycles oder Motorräder mit Vorsteckwangen entwickelte sich das in England und Frankreich in den zwanziger und dreissiger Jahren sehr beliebte Leicht-Automobil mit drei Rädern, das in der Zulassungs- und Steuerordnung in England noch heute einem Motorrad mit Seitenwagen gleichgestellt wird. Berühmtester Vertreter der " Threewheeler" ist der Morgan. Auch im Sport liefern in England diese Fahrzeuge immer gemeinsam mit den Motorrädern. *
Tricycle Die Dreiräder von Bollée, Clément und De Dion-Bouton waren bei den ersten Motorradrennen zu Beginn des Jahrhunderts startberechtigt und den leichten Zweirädern zuerst noch stark überlegen. *
Triebsatzschwinge Motor, Getriebe und Kettenkasten zu Hinterrad sind bei dieser Konstruktion als feste Einheit ausgebildet und dienen zugleich als Schwinge. Angewendet bei Norbert Riedels -> Imme und dem -> Vespa-Roller. *
Triton Aus der Kombinierung eines Norton-Rahmens (-Federbett) und eines Triumph-Zweizylindermotors entstandenes Motorrad, das in den fünfziger und sechziger Jahren in England weit verbreitet war. *
Triumph (TEC) Der einzige Überlebende der einstmals blühenden englischen Motorradindustrie hat eine sehr bewegte Geschichte hinter sich. Die Fahrradfabrik, 1897 von zwei Deutschen in Coventry gegründet, nahm 1903 den Motorradbau auf. Die seitengesteuerten 500- und 550-ccm-Modelle waren bis in die zwanziger Jahre sehr beliebt. 1923 gab es eine ohv-Vierventil-Maschine. 1933 erschien der erste ohv-Paralleltwin. Doch diese Motorenbauart kam erst ab 1937 zu ihrem Durchbruch, nachdem die Automobil- und Motorradherstellung bei Triumph geteilt worden war und Jack Sagster (-> Ariel) die Motorradabteilung übernommen hatte. -> Edward Turner war der Konstrukteur des 500-ccm-"Speed Twin", der vorbild für alle ähnlichen Entwürfe nach 1945 werden sollte. 1944 nahm die berühmte Fabrikanlage in Meriden den Betrieb auf und 1952 wurde Triumph an den -> BSA-Konzern verkauft. Die Veränderung machte sich aber erst 1970/71 bemerkbar, als die Modellprogramme einander angeglichen wurden. Eine Vielzahl von Problemen führte 1973 zum grossen Zusammenschluss der englischen Betriebe. Nachdem das Triumph-Werk geschlossen werden sollte, kam es nach einem 18-monatigen Streik zur Übernahme des Betriebs durch die Arbeiter. GBR
Triumph (TWN) Von 1903 bis 1929 bestand zwischen den Nürnberger Triumph-Werken und dem Betrieb in Coventry eine enge Zusammenarbeit. Viele Teile und Aggregate wurden aus England geliefert. Nach dieser Zeit verwendete man in Nürnberg Viertaktmotoren von -> MAG, die zum Teil in Lizenz gefertigt wurden. Bei den Zweitaktern hatte man eine eigene Baureihe vorzuweisen. Von 1939 bis zur Produktionseinstellung 1957 waren dies Doppelkolben-Zweitakter von 125 bis 350 ccm. *
Tropföler -> Tropfschmierung. *
Tropfschmierung Durch eine Handpumpe wurde bei den ersten Motorrädern das Öl zu den Schmierstellen befördert; nach dem ersten Weltkrieg übernahm diese Aufgabe eine mechanische, vom Motor angetriebene Pumpe. Mit der Handpumpe baute man den Saugdruck auf und in einem Schauglas konnte man die Förderung beobachten, dieses Schauglas wurde auch bei der mechanischen Pumpe beibehalten. Das Öl wurde tropfenweise durch die Leitungen an die Nocken und die Hauptlager gebracht, von wo aus es weiter verwirbelt wurde. Die Tropfgeschwindigkeit liess sich je nach Betriebsanforderung des Motors regulieren. *
TT Replica Viele britische Firmen gaben sportlichen Motorrädern ihrer Produktion, die im Vorjahr bei der -> TT erfolgreich eingesetzten Rennmodellen glichen, die Bezeichnung " TT Replica". Bei käuflichen Rennmotorrädern wurden im jeweils neuen Jahrgang die Modifikationen der Werksmaschinen übernommen. (z.B. Scott, Rudge) *
TT, Tourist Trophy Das berühmteste Motorradrennen der Welt wird weit 1907 auf der Isle of Man ausgetragen. Der heute benutzte Mountain Course weist eine Streckenlänge von 60,4 Kilometer auf. *
TT-Steeplechase Eigenwillige amerikanische Motorradrennen, die über einen Rundkurs auf ungefestigtem Grund, angereichert mit künstlichen Hindernissen, ausgetragen werden. *
TT-Vergaser Spezieller Vergasertyp für Rennmaschinen mit zusätzlicher Seiten-Luftdüse, hergestellt von -> Amac, später von -> Amal. *
Tulpenventil Um Ventile besonders leicht zu machen, hat man den Ventilteller oft kegelförmig ausgehöhlt. *
Tupfer Stift auf der Schwimmerkammer des Vergasers, der den Schwimmerkammer des Vergasers, der den Schwimmer niederdrückt und dadurch die Kammer mit Benzin flutet. *
Turner, Edward Englischer Motorradkonstrukteur und 1936 bis 1967 Direktor bei -> Triumph. Er schuf die Ariel -> Square Four und 1937 mit dem Speed Twin Parallel-Zweizylinder den Vorreiter einer neuen Generation von Motorrädern. *
Twin Englische Bezeichnung für einen Zweizylindermotor. Im Deutschen gebräuchlich für einen -> Parallel-Zweizylinder.  *
TWN Triumph Werke Nürnberg -> Triumph. *


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