rog-KTM_990_Adventure
rog
Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

Mo-Lex---I

Titel Beschrieb Land
i.o.e. Internationale gebräuchliche Abkürzung für wechsel- oder gegengesteuerte Ventilanordnung, bei welcher das Einlassventil hängend über dem stehenden Auslassventil angeordnet ist (i.e.o. = engl: inlet over exhaust). *
Ib Englische Masseinheit: 1 lb = 0,454 Kg. *
IFA - (Industrieverwaltung Fahrzeugbau - 1950 bis 1956) Markennachfolger von -> DKW in den Zschopauer Betrieben (DDR). Bis 1956 wurden billige Zweitaktmaschinen in grossen Stückzahlen gebaut, bekanntestes Modell war die 350er mit Zweitakt-Boxermotor und Kardanantrieb. Unter Entwicklungsingenieur Walter Kaaden begann man den Bau erfolgreicher Rennmaschinen mit 125- und 250-ccm-Drehschieber-Zweitaktern. Die Marke verschwand 1960, an ihre Stelle trat ->MZ. *
Illichmann, Peppi Österreichischer Motorradkonstrukteur, der unter anderem die nach ihm benannte Hinterradfederung schuf. Die Geradwegfederung bewegt sich dabei kreisbogenförmig. *
Ilo Die Firma Ilo in Pinneberg bei Hamburg begann 1923 zunächst mit dem Bau kompletter Motorräder mit Einzylinder-Zweitaktmotoren. Nach zwei Jahren sah man aber in der Produktion von Einbau-Motoren (auch für Kleinwagen) für andere Hersteller ein besseres Geschäft. Nach 1934 war Ilo der grösste Hersteller von Motoren der Klassen 98 bis 250 ccm. Eine besonders geglückte Konstruktion war der 250-ccm-Zweizylinder von 1952. *
Immè Norogert Riedel schuf 1948 dieses unorthodoxe Motorrad. Die Immè hatte einen eiförmigen Motoroglock mit einbezogenem Zylinder (98-ccm-Einzylkinder und später 150-ccm-Twin). Die Hinterradschwinge bildete der Auspuff und auch das Vorderrad war einseitig aufgehängt. Das Konzept war seiner Zeit voraus und fand nicht ganz den erhofften Anklang; die Herstellung der Immè wurde nach drei Jahren wieder eingestellt.  *
Imperia Die Firma in Bad Godesberg war von 1928 bis zu ihrem Ende 1935 sehr stark im Sport engagiert. Man verwendete meist -> MAG und -> JAP-Motoren von 500-ccm Hubraum. Als Importbeschränkungen die Einfuhr von Motoren aus dem Ausland erschwerten, verwendete man als Übergangslösung Bark-Aggregate und machte sich an die Entwicklung eines unkonventionellen, eigenen Motors. Dies sollte ein Gegenkolben-Motor mit Kompressoraufladung werden, finanzielle Probleme verhinderten jedoch die Fertigung und brachten schliesslich das Ende für die beliebten Imperia-Motorräder. *
INA Hersteller von -> Nadellagern. *
Inch Englisches Längenmass, Zoll (1 in = 25,4 mm). *
Indian Die von George Hendee zusammen mit Oscar Hedström 1901 gegründete Firma war bis etwa 1917 die grösste Motorradfabrik der Welt, wies zeitweilig sogar eine höhere Jahresproduktion als Ford im Autobau auf. 1906 kam der typische amerikanische Motorradmotor, der V-Zweizylinder, ins Programm. Mit grossen Rennerfolgen (darunter ein Sieg auf der Isle of Man) wurde Indian auf der ganzen Welt berühmt. Gemeinsames Erkennungszeichen der Indian "Powerplus", "Scout" und "Chief", wie der berühmtesten Modelle hiessen, war die leuchtend rote Lackierung. In den zwanziger Jahren ging der Motorradverkauf in den USA drastisch zurück, doch Indian konnte mit anhaltenden Sporterfolgen bis zu zwei Drittel der Produktion im Export absetzen. 1927 wurde die ehemalige -> Henderson-ACE als Indian-4 ins Programm genommen, doch wirtschaftliche Schwierigkeiten liessen die Stückzahlern schrumpfen. Die Produktion wurde 1953 endgültig eingestellt. Der Markenname der berühmten Firma aus Springfield tauchte in der Folgezeit an verschiedenen Motorradkonstruktionen wieder auf, doch war diesen weder Erfolg beschieden noch standen sie in einem Zusammenhang mit der alten Firma. *
Innenbackenbremse Trommelbremse, bei der durch Betätigung des Bremsnockens die Bremsbacken mit dem Bremsbelag an die Innenseite der Bremstrommel gedrückt werden (-> Simplex-Bremse, -> Duplex-Bremse). *
Innenzughebel Parallel zu den heute noch gebräuchlichen Lenkerhebeln gab es früher Armaturen, bei denen das Hebelgelenk aussen am Lenker angebracht war und die Seilzüge innen durch den Lenker verliefen. *
Instrumente Geschwindigkeits- und Wegstreckenmesser kamen etwa seit 1904 in den Handel und galten bis in die späten dreissiger Jahre als Sonderzubehör. Vor allem bei englischen Motorrädern war häufig ein Ampèremeter zur Kontrolle der Lichtmaschinen-Leistung zu finden. Drehzahlmesser findet man vereinzelt in den dreissiger Jahren an Rennmaschinen, ihr serienmässiger Anbau erfolgte erst in den sechziger Jahren, hauptsächlich bei japanischen Motorrädern. *
Instrumentenbrett Als besonders luxuriös galt es in den dreissiger Jahren (hauptsächlich bei englischen Motorrädern), Anzeigeinstrumente wie Tacho und Ampèremeter oder Zeituhr sowie Licht- und Zündschalter auf einer im Tank eingelassene Konsole unterzubringen. Sonst wurde an dieser Stelle meist ein Werkzeug-Fach eingebaut. *
Internationale Fahrerlizenz Die nach Erfolgen im nationalen Sportgeschehen erhältliche Lizenz berechtigt zum Start bei Veranstaltungen im Ausland. *
Internationale Sechstagefahrt -> Sechstagefahrt. *
ISH Die erste russische Motorradfabrik wurde 1928 gegründet. In den Konstruktionen orientierte man sich an amerikanischen vorbildern. 1938 wurde eine 350 ccm-Zweitaktmaschine entworfen, die sich an DKW-Modelle anlehnte. Diese Maschine ist, stark überarogeitet, neben einem Zweizylinder noch heute im Programm. *
Isle of Man Insel in der Irischen See zwischen Irland und England. Seit 1907 wird dort das berühmteste Motorradrennen der Welt, die -> TT abgehalten. *
IWIS Markenzeichen für die in München von der Firma J.Winkelhofer & Söhne hergestellten Antriebsketten. Johann Winkelhofer ist einer der Söhne des -> Wanderer-Gründers. *
IWL 1952 entstand das Industrie Werk in Ludwigshafen aus dem IFA (Industrieverwaltung FAhrzeugbau) welche Haushalt-, Industrie-, und Landwirtschaftsmaschienen produzierten. 1953 kam ein Roller mit neu entwickeltem Rahmen und Karosseriekonzept, doch mit erprobten Elementen der RT 125 DKW/IFA. Mit der "Pitty" lief der erste IWL Roller 1955 vom Band. 1956 der "Wisel" SR56 mit optischer- sowie technicher Verbesserung, 1959 die SR59 "Berlin" mit 149 ccm, 1963 der "Troll 1" mit 9.5 PS und 1964 endete die Rollerproduktion. Danach wurden die IFA Lastkraftwagen "W50" produziert. *


zurück            anfang            vorwärts


Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü