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Sachs Die Kugellager- und Fahrradteile-Firma Fichtel & Sachs produzierte ab Anfang der dreissiger Jahre auch kleine Zweitaktmotoren als Fahrradhilfsaggregate und für Leichtmotorräder. Der 98-ccm-Sachsmotor war bis etwa 1952 das meistverwendete Zweirad-Aggregat in Deutschland. In dieser Zeit wurden auch 125- und 150-ccm-Motoren hergestellt und an viele Motorradfirmen geliefert. Zu einem führenden Motorenlieferanten schwang sich Sachs durch die 50-ccm-Maschinen auf, heute ist -> Hercules (die Firma gehört seit 1957 ebenfalls zum Sachs-Konzern) der Hauptkunde. *
Sackzylinder Wegen der auftretenden Dichtungsprobleme wurden Zylinderköpfe früher in einem Stück mit dem Zylinder gefertigt. Bei seitengesteuerten Motoren hielt sich diese Bauart wegen ihrer Einfachheit noch bis in die dreissiger Jahre. *
SAE-PS Die Leistungsmessung der amerikanischen Society of Automotive Engineers sieht eine PS-Angabe, gemessen ohne Zusatzaggregate, vor. *
Sangster, Jack Englischer Motorradkonstrukteur und Direktor bei -> Ariel und -> Triumph in den dreissiger Jahren.  *
Sarolea Die dritte grosse belgische Marke nahm 1898 die Fabrikation von Motorrädern und Einbaumotoren auf. Sarolea-Maschinen waren stets im englischen Stil aufgebaut und sehr sportlich gehalten. In den dreissiger Jahren gab es ein mit ohc-Maschinen ausgestattetes Werksteam. Nach 1945 arbeitete man mit der belgischen Konkurrenz eng zusammen und produzierte bis 1957 verschiedene Modelle mit Zweitaktmotoren. *
Satteltank Bis in die zwanziger Jahre war der Kraftstoffbehälter beim Motorrad kaum je ein Styling-Objekt gewesen. Als man aber neue Formen ersann und auch den Inhalt vergrössern wollte sowie die Rahmenbauarten geändert wurden, kam man auf eine Tankform, die auf das obere Rahmenrohr gelegt wurde. Dabei wurde der Behälter in zwei Teile geteilt, die neben dem Rohr hingen. Ab 1927 stellten sukzessive alle Hersteller auf die neue Form um. *
Schalldämpfer Obwohl es bis in die dreissiger Jahre kaum Geräuschlimits gab, musste jedes Motorrad zur Strassenzulassung einen Auspufftopf aufweisen, der das Auspuffgeräusch wenigstens etwas mindern vermochte. *
Schaltgetriebe Mit dem Motor verbundene Getriebe mit der Möglichkeit zum Wechsel der Antriebsübersetzung setzten sich im Motorradbau erst kurz vor dem ersten Weltkrieg durch. Seit etwa 1908 gab es aber schon Zweigang-Hinerradnaben bei -> NSU und P&M (-> Panther). *
Schauinsland Bekannte Bergrennstrecke bei Freiburg/Schwarzwald. *
Schebler Amerikanische Vergasermarke. *
Scheinwerfer Elektrische Scheinwerfer kamen in der Automobilbranche um 1912 auf, in Deutschland durch Bosch, Zeiss und Goerz, in England bei Lucas und Miller. Komplette Elektro-Sets inklusive Lichtmaschine wurden bald im Sonderzubehör angeboten, doch die -> Azetylenanlagen liessen sich nur schwer verdrängen. Erst ab 1928 wurde die elektrische Beleuchtung an Motorrädern allgemein üblich, vorher war sie teuren Luxusmodellen vorbehalten. *
Schieber-Motor -> Drehschieber. *
Schleicher, Rudolf Konstrukteur bei -> BMW. Er schuf die ersten -> Kompressor-Rennmaschinen. *
Schleuderschmierung Bei dieser Schmierungsart sind an den Kurbelwangen Schleuderbleche angebracht, die das Öl in besondere Schmiertaschen schleudern, von wo aus es an die Schmierstellen gelangt. *
Schmierung Die Schmierung der bewegten Teile in einem Verbrennungsmotor ist seit der Pionierzeit laufend weiterentwickelt worden. Man unterscheidet folgende Schmiersysteme:

1. Verlustschmierung. Hier wurde anfänglich mit einer Handpumpe, später mit einer mechanische Ölpumpe, das Öl zu den Schmierstellen geführt.

2. Umlaufschmierung. Mit dem Aufkommen der mechanischen Ölpumpen entwickelte man eine Rücklaufmöglichkeit durch einen zweiten Pumpmechanismus. Auf diese Weise wird der gesamte Ölvorrat ständig im Umlauf von und zu den Schmierstellen gehalten.

3. Gemischschmierung. Bei Zweitaktmotoren wird das Öl dem Kraftstoff beigemischt. Bei der Verdichtung im Kurbelgehäuse benetzt es die Schmierstellen.
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Schnüffelventil Ältere Bezeichnung für das -> automatische Einlassventil. *
Schnürle-Umkehrspülung 1925 von Dr. Adolf Schnürle erfundenes Spülverfahren für Zeitaktmotoren. Die Spülschlitze sind so angeordnet, dass die einströmenden Frischgase gegen die dem Auspuffschlitz gegenüberliegende Zylinderwand gedrückt werden. Sie richten sich dort auf und strömen zum Zylinderkopf. In dem meist halbkugelig ausgeformten Brennraum kehren sie ihre Richtung um . -> DKW wendete dieses Verfahren ab 1932 an und liess es patentieren. Nach Erlöschen des Patents übernahmen fast alle Zweitaktmotoren-Hersteller das Schnürle-System. *
Schubstangen Die obenliegende Nockenwelle der -> NSU-Max wurde mittels Schubstangen gesteuert. ("Ultramax"-Steuerung). *
Schüttoff Die Werkzeugmaschinen-Fabrik Schüttoff in Chemnitz baute 1924 bis 1933 qualitativ hochwertige und sehr leistungsfähige Motorräder mit Viertaktmotoren von 200 bis 500 ccm. Bekannt wurden vor allem die 350er bei vielen Wettbewerbsfahrten. *
Schwenkergespann Um den Drift eines Seitenwagengespanns in Kurven zu vermindern, ersann man für Renngespanne eine Vorrichtung zur Kurvenneigung des Seitenwagenrades. Perfektioniert wurde diese Bauart bei Bahnrennen, wo sie aber 1973 verboten wurden.
Schwingrahmen Die heute übliche Rahmenbauart der Hinterradschwinge mit Federbeinen wurde 1937 erstmals von -> Velocette gezeigt und setzte sich ab 1948 allgemein durch. Gefederte Hinterräder waren vor 1939 in Italien bereits weit verbreitet.
Schwingsattel An dem nach vorne verlängerten Sattelgestell wird bei einem Schwingsattel der Motorradsitz mit einer Achse befestigt, wodurch er - abgestützt mit Schraubenfedern oder Gummibändern - Fahrbahnstösse durch Mitschwingen mildern kann. *
Schwungradlichtmagnetzünder In einer Spule wird durch die Drehbewegung des Schwungradmagneten Wechselstrom erzeugt, den man nicht nur zur Zündung verwendet, sondern auch als Stromquelle für die Beleuchtung. Diese Bauart hat sich vor allem bei kleinen Motorrädern seit den fünfziger Jahren gut bewährt. *
Scott Alfred Angas Scott gilt als einer der begabtesten Konstrukteure in der Geschichte des Motorrads. Sein erstes Modell von 1908/09 wies eine ganze Reihe neuartiger Details auf. Es war ein wassergekühlter Zweitakt-Parallel-Twin mit fussgeschaltetem Zweigang-Getriebe, erstmalig mit einem Kickstarter. Die Vordergabel war eine frühe Version der -> Teleskopgabel. Der Zweitaktmotor wies eine derart überlegene Leistung auf, dass man der Scott anfangs durch besondere Zulassungsregeln den Start bei Sportveranstaltungen erschweren wollte. Die Firma blieb diesem Motorenprinzip stets treu und hatte schon bald eine treue Kundenschar, die stets den seidenweichen Lauf und das gute Durchzugsvermögen hervorhoben. 1935 stellte Scott einen sensationellen Reihen-Dreizylinder, ebenfalls ein wassergekühlter Zweitaktmotor, vor. Der Markenname existiert noch heute, doch Motorräder baute man bis in die sechziger Jahre nur noch auf Bestellung. bis 1979 fertigte der Engländer George Silk in kleinster Serie ein sehr modernes Motorrad mit einem von der Scott abgeleiteten Motor. *
Scottish Sixdays Eine der härtesten Motorradprüfungen der Welt, ein -> Trial über sechs Tage. Es wird seit 1010 alljährlich im schottischen Hochland ausgetragen. *
Scott-Trial Ein Betriebsausflug des -> Scott-Werks im Jahre 1914 wurde zum Vorläufer der späteren -> Moto Cross-Rennen. Erstmalig wurde dabei durch unwegsames Gelände querfeldein gefahren und zwar im Unterschied zu den herkömmlichen -> Trials auf Zeit. *
Scrambler Geländewettbewerbe nach Art des -> Moto Cross bezeichnet man in England und USA als Scrambling. Alle geländetauglichen Motorräder wurden in den fünfziger und sechziger Jahren Scrambler genannt. *
Seitenwagen Die ersten Motorräder und -> Tricycles waren als Sportfahrzeuge für den Einpersonenbetrieb gedacht. Zur Personenbeförderung musste man sich andere Lösungen einfallen lassen. So wurden Anhänger an das Motorrad gehängt oder anstatt des Vorderrads ein -> Vorsteckwagen am Steuerkopf des Rahmens befestigt. Als beste Möglichkeit erwies sich jedoch kurz nach der Jahrhundertwende die seitliche Anbringung eines Korbsessels mit einem Stützrad. Durch die asymmetrische Montage dieses dritten Rades wurde die Manövrierfähigkeit des Motorrades am wenigsten eingeschränkt. Das Seitenwagen-Gespann wurde in der Folgezeit zu einem vollwertigen Verkehrsmittel, das erst in den fünfziger Jahren durch den Kleinwagen abgelöst wurde. *
Senspray Englische Vergasermarke in den zwanziger Jahren. *
Sertum Zwischen 1931 und 1951 wurden diese schweren, zuverlässigen Motorräder in Mailand hergestellt. Bekannt waren hauptsächlich die seitengesteuerten Ein- und Zweizylinder mit 500 ccm. *
Simmerring ein Dichtungsring, um Wellen oder Achsen gegen Schmiermittel-Verlust sicher abzudichten. Er besteht aus einem Stahlblechgehäuse, in das eine Kunststoffmanschette eingesetzt ist. Eine Schraubenzugfeder, die um diese Manschette federnd angebracht ist, drückt sie leicht auf die abzudichtende Welle. *
Simplex-Bremse Innenbacken-(Trommel-)-Bremse mit einem auf- und einem ablaufenden Bremsbacken. Schwächere Bremswirkung als bei der -> Duplex-Bremse. *
Simson Diese Firma im Thüringischen Suhl stellt seit 1939 Leichtkrafträder mit 39 und 74 ccm her. In diesen Hubraum-Kategorien beteiligte man sich auch mit internationalem Erfolg. *
Slipper-Kolben Bei dieser Kolbenbauart, die bei Rennmotoren (Viertakt) zum Einsatz kommt, ist der Kolbenschaft auf den Druckseiten kreuzkopfartig ausgebildet und stützt sich mit geraden Steigen gegen die Bolzenaugen ab. Durch die Kürzung trägt nur ein schmaler Streifen am Zylinder. Auch Gleitschuhkolben genannt. *
Sloper Die englische Bezeichnung für dei Motorenbauart mit nach vorn geneigtem Zylinder diente nicht nur als Modellbezeichnung für die 1927 vorgestellte 500-ccm-Maschine von -> BSA. Abgesehen davon, dass -> Panther stets solche Motoren gebaut hatte, löste die BSA in England eine Sloper-Mode aus. Es folgten Versionen von -> AJS, -> Ariel, -> Triumph und vielen anderen Marken. *
Smiths Englischer Instrumentenhersteller; Tachometer, Drehzahlmesser und Ampèremeter an fast allen englischen Motorrädern stammten von Smiths. Weltruf erlangten die von 1930 bis 1960 gefertigten Chronometric-Versionen wegen ihrer Gang-Genauigkeit. *
Sommern -> Feinstprofilieren von Gummireifen. *
Sozius Beifahrer auf dem Motorrad. Für ihn gab es früher einen eigenen Sattel oder ein Sitzkissen auf dem hinteren Kotflügel. *
Speedway Diese Motorsportart geht zurück auf das Jahr 1902, als man in den USA die ersten Motorradrennen auf Pferderennbahnen abhielt. Je nach Beschaffenheit der Bahnen (Gras, Asche oder Sand) sowie der Rundenlänge (bis zu einer Meile) entwickelten die Fahrer besondere Fahrtechniken und damit auch speziell geeignete Fahrzeuge. Als ab 1927 in England die Fahrer im Querdrift mit speziellen Maschinen (-> Douglas, -> Scott, -> Rudge) auf einer 400-m-Bahn fuhren, war das Speedway als eine Art der -> Dirt-Track-Rennen geboren. *
Spritzvergaser 1893 von Wilhelm Maybach entwickeltes Vergasermodell, bei welchem erstmals Kraftstoff durch eine Düse in den Ansaugkanal gesprüht wurde. *
Square Four 1931 stellte -> Ariel ein ungewöhnliches Vierzylindermotorrad vor, bei dem die Zylinder im Quadrat angeordnet waren und der Motor zwei Kurbelwellen aufwies. Die Maschine wurde mit einigen Änderungen bis 1958 produziert. *
Standard Von Wilhelm Gutbrod 1925 gegründet, wurde dies eine der erfolgreichsten deutschen Marken der zwanziger und dreissiger Jahre. Verwendete man erst JAP-Motoren, so wechselte man später zu MAG-Aggregaten über. Sehr beliebt war die obengesteuerte 500er, Modell BS 500. Es gab auch eigene ohc-Motoren, etwa bei dem Modell "Feuergeist" aus der Standard-Rex-Serie. Nach dem Krieg wurde die Produktion nach ein paar erfolglosen Versuchen nicht mehr aufgenommen. Auch die Schweizer Tochterbetriebe wurden geschlossen. *
Standmagnet Senkrecht eingebauter Zündmagnet, wie ihn viele deutsche Motorräder der zwanziger und dreissiger Jahre aufwiesen (Bosch-Zünder mit hufeisenförmigem, offenem Magnet). *
Steckachse Die Radachse ist in diesem Fall durch die Gabelenden oder Rahmenenden sowie die Radnabe hindurchgesteckt und an einem Ende mit einer Mutter gesichert. Sie lässt sich in ihrer Gesamtlänge herausziehen und erleichtert dadurch den Radausbau. *
Stecktank Die herkömmliche Tankbauart bei Motorrädern bis etwa 1927 sah einen mehr oder weniger rechteckigen Behälter vor, der unter das Oberrohr des Rahmens gehängt oder zwischen diesem und einer zusätzlichen Strebe, dem Tankrohr, eingeschoben wurde. *
Steher-Maschinen Schrittmacherdienste bei den Fahrrad-Steherrennen leisten Motorräder mit der berühmten, hinten angebrachten Abstandsrolle. Bis in die sechziger Jahre wurden zu diesem Zweck riesige "Fossilien" verwendet, Spezial-Motorräder mit Motoren mit Hubräumen bis zu zwei Liter (meist von -> Anzani). *
Steib Die Steib-Seitenwagen aus Nürnberg erfreuen sich noch heute weltweiter Beliebtheit, obwohl die Fabrikation schon 1955 eingestellt wurde. Seit 1928 baute man - im Unterschiede zu den Engländern - ein relativ kleines Programm verschiedener Seitenwagen und konnte vor allem in den fünfziger Jahren damit grossen Umsatz machen. BMW als Hersteller kompletter Gespanne bis in die sechziger Jahre fertigte nach 1955 die Seitenwagen nach Steib-Konstruktion in eigener Regie. *
Steilwandfahrer Heute noch gelten bei Volksfesten Akrobaten auf Motorrädern, mit denen sie eine zylindrische Holzbahn befahren, als Attraktion. Die Zentr4ifuglakraft drückt dabei Mann und Maschine an die senkrechte Wand. Wegen ihres gleichmässigen Laufs bevorzugen Steilwandfahrer auch heute noch die "Police-Scout" von -> Indian aus den Zwanziger Jahren. *
Steuer-PS -> H.P. *
Stock Die Berliner Firma begann 1924 mit der Lizenzproduktion des amerikanischen -> Evans-Leichtmotorrades. 1929 stellte Stock eine Reihe eigener Motoren vor, die man in Doppelschleifenfahrwerke einbaute und mit Kardanantrieb ausstattete. Die Kardan-Stock wurde bis 1933 bebaut. *
Stolle, Martin Der Motorradkonstrukteur war am Entwurf des ersten -> BMW-Motors beteiligt, schuf aber 1921 seine eigene Version des Längsboxers, der als ohv-Aggregat bei -> Victoria Verwendung fand. 1927 bis 1932 war Stolle für die -> D-Rad Modelle verantwortlich, um 1933 wieder zu Victoria zurückzukehren. Die unorthodoxe Zweizylindermaschine KR 8 war sein Werk, bevor er sich der Automobilbranche zuwandte. *
Stossdämpfer Eine erste Stossdämpfung an Motorrad-Vordergabeln versuchte man durch die Trennung von Stoss- und Druckfedern zu erreichen. Durch scheibenförmige oder konische -> Reibungsdämpfer gab es in den frühen zwanziger Jahren eine Verbesserung. Hydraulische Dämpfer sah man 1937 an der Werks-Velocette auf der -> TT, die eine Hinterradschwinge mit Federbeinen aufwies. *
Stossstangenmotor ohv-Motor, bei dem die Ventilbetätigung von den Nocken mittels Stössel und Stossstangen auf die Kipphebel im Zylinderkopf übertragen werden. Da man sowohl einen ohv- als auch einen ohc-Motor als "obengesteuert" bezeichnet, ist der Begriff "Stossstangenmotor" zur genaueren Unterscheidung vorzuziehen. *
Sturmey Archer Englische Getriebefirma, die von -> Raleigh übernommen wurde und auch -> Einbaumotoren herstellte. Nach dem Rückzug des Raleigh-Konzerns aus der Motorradbranche 1933 übernahm -> Norton die Getriebefertigung von Sturmey Archer für den Eigenbedarf. *
SUM Deutsche Vergasermarke, die bis in die fünfziger Jahre existierte. *
Sunbeam Die John Marston Company in Wolverhampton machte sich einen Namen mit erstklassigen Fahrrädern und später mit Autokühlern. 1912 stellte Sunbeam sein erstes Motorrad vor, eine 500er mit Dreigang-Getriebe und verkapseltern Kettentrieben. Von Anbeginn beteiligte man sich am Motorsport und nahm als erste englische Firma auch an Rennen auf de3m Kontinent teil lange Zeit hielt man am seitengesteuerten Motor fest, doch auch die ab 1924 gefertigten ohv-Modelle entsprachen dem Ruf die qualitativ besten Einzylinder-Motorräder auf dem Markt zu sein. nach 1931 wechselte die Motorradabteilung mehrmals den Besitzer, 1946 kam eine neue Sunbeam mit längs eingebautem Zweizylindermotor und Kardanantrieb auf den Markt, die Marke gehörte nunmehr dem -> BSA-Konzern an. *
Super X -> Excelsior USA. *
Supersportmaschine In England und zu manchen Zeiten auch in Deutschland in Italien war es üblich, die Entwicklung der Rennmotorräder eng im Zusammenhang mit der Serienfertigung zu vollziehen. So gab es nicht nur Rennmodelle, die für den Privatfahrer käuflich zu erwerben waren, sondern meist auch leicht abgewandelte Versionen, Supersport genannt, für die Strassenzulassung. *
Suzuki Diese japanische Motorradfabrik existierte bereits vor dem zweiten Weltkrieg, international in Erscheinung trat sie aber erst in den sechziger Jahren. Mit spektakulären Rennerfolgen wurde das Angebot an Serienmaschinen publik gemacht. Suzuki produzierte ausschliesslich Zweitakter und erreichte einen hohen Reifegrad, vor allem bei den Dreizylinder-Modellen. 1975 wurde ein Wankel-Motorrad vorgestellt, seit 1977 baut Suzuki hauptsächlich hochwertige Viertakter. JPN
sv Internationale Bezeichnung für seitlich stehende Ventile bei einem -> Viertaktmotor (engl.: side valves). *
Swallow Englischer Seitenwagen-Hersteller. Aus der Firma ging die Automarke Jaguar hervor. *


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