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Nadeldüsenvergaser Die mit dem Gasschieber verbundene Düsennadel hängt bei dieser Vergaserbauart in die Nadeldüse und steuert dort den Durchfluss. *
Nadellager Von Ing. G. Hoffmann 1922 erfundenes Lager kleinster Dimension für hohe Beanspruchung (z.B. Pleuellager). *
Nasenkolben Auf dem Kolbenboden befindet sich beim Nasenkolben eine unsymmetrische Kuppe, die den Spülstrom im Zweitaktmotor in eine bestimmte Richtung lenkt. Er führt eine gewisse Trennung von Frisch- und Abgas herbei. *
Nasssumpfschmierung Wird der Ölvorrat eines Viertaktmotors in der Ölwanne unterhalb des Kurbelgehäuses mitgeführt, spricht man von einem Nasssumpf (-> Trockensumpfschmierung). *
Natrium-Ventile Zur besseren Wärmeableitung mit Natrium gefüllter Ventilschaft. Verwendung bei Rennmotoren seit den frühen fünfziger Jahren. *
Neander Von 1924 bis 1929 baute Ernst Neumann-Neander ungewöhnliche Motorräder mit verschiedenen Einbaumotoren. Die Fahrzeuge hatten kadmierte Rahmen aus Stahlprofilen. -> Opel nahm zeitweilig eine Lizenzproduktion der Neander auf. *
Nebenluft Durch Undichtigkeiten am Vergaser oder Ansaugstutzen kann durch den Unterdruck zusätzliche Luft eintreten und die Gemischzusammensetzung ändern, was gefährliches Abmagern des Verbrennungsgases zur Folge hat. *
Nenngeld Teilnahmegebühr, die zum Start berechtigt. *
Neracar Ein nach Automobilbauprinzipien gefertigtes Motorrad, in den zwanziger Jahren von Carl A. Neracher in den USA gebaut. Dei Maschine wies einen besonders niedrigen Rahmen und Achsschenkellenkung auf. *
Neumeyer, Fritz Gründer und Inhaber der -> Zündapp-Werke, die noch heute im Familienbesitz sind. *
New Hudson Die englische Marke gab es von 1909 bis 1957, doch grössere Bedeutung hatte sie lediglich in den zwanziger Jahren, als beispielsweise -> Bert Le Vack für die Konstruktion verantwortlich war. *
New Imperial Die von 1903 bis 1939 bestehende englische Firma begann den Motorradbau mit -> JAP-Aggregaten; ab 1925 stellte man auch eigene Motoren her (Viertakter), Die mit grossem Erfolg in Strassenrennmaschinen verwendet wurden. *
Nickel Bis etwa 1928 waren Blankteile an Motorrädern wie Lenker, Griffe, Streben, Auspuffrohre oder Schraubenköpfe vernickelt. Diese Oberfläche zeigt einen etwas matteren Glanz und ist pflegebedürftiger als Chrom, doch sollte bei der Restaurierung eines alten Fahrzeuges nicht darauf verzichtet werden. *
Niederdruckreifen Im Unterschied zu frühen -> Pneumatiks, die fast ausschliesslich Hochdruckreifen waren und mit 2,5 bis 4 atü aufgepumpt wurden, ist der Ballon- oder Niederdruckreifen, der Mitte der zwanziger Jahre aus Amerika kam, ein elastischerer Reifen, der breiter gebaut ist und mit Drücken bis zu 2 atü gefahren wird. Kautschukmischungen höherer Strapazierfähigkeit machten die Umstellung möglich. *
Nimbus von 1920 bis 1957 stellte die dänische Firma Fisker & Nielsen ein Motorrad mit längs eingebautem Vierzylindermotor her. Ein weiteres Charakteristikum der Nimbus war der Rahmen aus Facheisenprofilen. *
Nockenrollen anstelle der Stössel gibt es verschiedentlich auch Rollen, die an den Stossstangen angebracht sind und die Bewegung von Nocken übertragen. *
Noris-Zündlicht Kombinierter Zündmagnet und Lichtmaschine der Firma Noris in Nürnberg. In den dreissiger Jahren an vielen deutschen Motorrädern zu finden. *
Norton Motorräder dieser Marke waren 73 Jahre in ununterbrochener Reihenfolge am Start der -> TT. Schon der Gründer James L. Norton legte grossen Wert auf die Sportlichkeit seiner Motorräder und stets waren leitende Mitarbeiter der Firma selbst am Start von Wettbewerben. Eher konservativ in Konstruktion und Design, beherrschten die Königswellen-Maschinen aus Joe Craigs Rennabteilung über 20 Jahre lang die Rennstrecken. Ab 1949 gab es auch Zweizylinder-Tourenmodelle, deren Hubraum im Laufe der Zeit bis auf 828 ccm aufgestockt wurde. Ab 1953 gehörte die britische Traditionsmarke dem -> AMC-Konzern an und geriet damit in die Verwicklung der englischen Motorrad-Industrie. 1977 verliessen die letzten Norton die Fabrik. GBR
NSU Die Motorräder aus der "Neckarsulmer Strickmaschinen Union" waren in ihrer Konstruktion stets richtungweisend. Bei den ersten Maschinen ab 1901 verwendete man noch -> Zedel-Motoren. Vor dem Ersten Weltkrieg wurden NSU-Wechselgetriebene Hinterradfederungen, Vorbild für viele andere Hersteller. In den zwanziger Jahren wurden zumeist anspruchslose Gebrauchsmotorräder gefertigt, doch mit der Verpflichtung des englischen Konstrukteurs -> Walter W. Moore gab es auch wieder NSU-Sportmaschinen. Ihren Höhepunkt erlebte die Firma in den fünfziger Jahren, als in Strassenrennen die "Rennföxe" und "Rennmäxe" die 125- und 250-ccm-Kasse dominierten und die Neckarsulmer bis etwa 1955 die grösste Motorradfabrik der Welt waren. 1957 gab man den Motorradbau zugunsten der Automobile auf. *
Nürburgring Deutschlands berühmtester Rundkurs. Die Eifel-Rennstrecke wurde 1927 eröffnet und ist mit 28,265 Km Länge bis heute die längste permanente Rennstrecke. Mit seinen 174 Kurven gilt der "Ring" als schwierige und gefährliche Strecke für den Neuling, vergleichbar mit der anderen klassische Strassenrennstrecke au der -> Insel Man.
NVT Norton-Villiers-Triumph, staatlich gefördertes Fusionsgebilde, in dem 1973 die gesamte britische Motorradindustrie aufgegangen war. Die -> BSA-Gruppe (BSA, Triumph, Ariel, Sunbeam) wurde der -> AMC-Gruppe (Norton, AJS, Matchless, Villiers, James, Francis-Barnett) angegliedert. Zwei Jahre später folgte der Konkurs. Die ausgegliederte Arbeiterkooperative in Meriden (Hersteller der -> Triumph-Motorräder) blieb als einziger Betrieb erhalten. *


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