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Mo-Lex---P

Titel Beschrieb Land
Page, Val Konstrukteur bei -> Ariel, verantwortlich für fast alle Modelle dieser Marke seit den zwanziger Jahren bis 1964. *
Pannonia Von 1951 bis in die siebziger Jahre wurden unter diesem Namen in Ungarn äusserst zuverlässige 250-ccmMotorräder mit Ein- und Zweizylinder-Zweitaktern produziert. *
Panther (P&M) Nach ihren Gründern Jonah Phelon und Richard Moore wurde die Motorradfabrik in Yorkshire als P & M bezeichnet. Im Jahre 1900 wurden dort die ersten Motorradmotoren gebaut, bereits vier Jahre später überraschte man die Branche mit einem Zweigang-Getriebe und war so mit -> NSU in Deutschland der erste Hersteller von Wechselgetrieben für Motorräder. Zum Markenzeichen wurde bald der schräg nach vorne geneigte Einzylinder, diese Bauweise wurde bis zu den letzten 650er Modellen von 1965 beibehalten. In den dreissiger Jahren produzierte man bei Panther exklusiv für einen grossen Londoner Händler ein Programm mit 250- und 350-ccm-Sportmodellen, doch das Hauptgeschäft blieben stets die schweren, drehmomentstarken Einzylinder (500er und 600er), die hauptsächlich für den Gespannbetrieb verwendet wurden.v *
Parallelogrammgabel Die Standardbauweise der Motorradvordergabeln bis ca. 1945 bestand aus einer Radführung mittels zweier Gabelscheiden, die parallel zu Steuerkopf durch beidseitig angebrachte Schwinghebelpaare bewegt wurden. Das Schwing-Parallelogramm wurde dabei entweder von einer zentralen Druckfeder oder durch aussenliegende Zugfedern abgefedert. Die Gabeln waren sehr stabil und wartungsfreundlich, mit Reibscheiben-Dämpfern versehen, brachten sie eine gute Strassenlage. *
Paralleltwin -> Motorenbauarten. *
Parilla Die keine italienische Fabrik (1946-1967) baute in der Hauptsache schnelle ohc-Maschinen zwischen 125 und 250 ccm. Das Design wechselte häufig und man reagierte stets sehr schnell auf die Marktanforderungen. Die Nürnberger Victoria-Werke bezogen 1957 ein 175-ccm-Aggregat von Parilla. *
Patchett, George William Englischer Motorradkonstrukteur, der für -> BSA, -> Brough Superior und -> Mc Evoy arbeitete. Ab 1930 war er für die gesamte Modellreihe von -> Jawa verantwortlich. *
Pendelgabel Einfache Form der Vordergabel, bei welcher der Drehpunkt dicht unterhalb des Steuerkopfs sitzt. Meist war eine horizontale Feder angebracht. Die Gabel wies grosse Eigenflexibilität auf und hatte keine guten Federungseigenschaften. *
Pendelseitenwagen -> Schwenkergespann *
Peugeot Die französische Firma Peugeot gilt als Pionier sowohl im Automobil- als auch im Motorradbau. Ab 1899 stellte Peugeot Ein- und Zweizylindermotoren verschiedener Hubraumgrössen her, die man in eigene Motorräder einbaute, aber auch an andere Hersteller lieferte. So war die erste TT-Siegermaschine (Rem Fowlers Norton) mit einem Peugeot-V-Twin von 762 ccm bestückt. Schon 1913 gab es bei Peugeot eine Rennmaschine mit zwei obenliegenden Nockenwellen, die bis in die zwanziger Jahre verwendet wurde. Später konzentrierte man sich auf Gebrauchsmotorräder mit Zwei- und Viertaktmotoren, wobei Peugeot in den zwanziger und dreissiger Jahren ein sehr umfangreiches Programm zu bieten hatte Peugeot baut seit 1960 nur noch Mofas, Mopeds und Roller. *
Pint Englisches Hohlmass: 1 pt = 0,568 Lt. *
Pleuelstange Technisch korrekter Ausdruck für das Pleuel. *
Pneumatiks Frühere Bezeichnung für Luftreifen (fanzösisch: pneumatiques). *
Porcupine 1947 brachte AJS eine neue Rennmaschine mit einem geneigt eingebauten Zweizylindermotor an den Start. Wegen der engen Zylinderverrippung und den stachelähnlichen Kühlrippen am Zylinderkopf wurde sie "Stachelschwein" (engl.: Porcupine) genannt. *
Premium-Öl Da Motoröl früher (vor der Einführung des HD-Öls in den fünfziger Jahren) keine chemischen Zusätze enthielt, war es nach Gebrauch durch erneute Raffination wiederzuverwenden, solche Zweit-Raffinate, genannt Sekundar-Öle waren als Schmierstoffe für Motorräder nicht geeignet. Wegen der höheren Belastung eines luftgekühlten Motorradmotors benötigte man Premium-Öle in hohen Viskositätsstufen (SAE 40 oder 50). Es empfiehlt sich heute noch, bei ungeöffneten alten Motoren ein unlegiertes (Einbereichsöl ohne Zusätze) Motoröl zu verwenden. *
Puch Seit 1903 baute man in der ältesten Motorradfabrik Österreichs in Graz grosse Ein- und Zweizylinder-Viertakter, mit denen sich zahlreiche Sporterfolge herausfahren liessen. Von 1923 bis 1970 stellten Doppelkolben-Zweitakter das Hauptprogramm Puchs dar; 1928 gab es indessen noch einmal einen Viertakter mit 500-ccm-Motor von JAP. Ebenfalls einen Viertaktmotor hatte die 800er von 1936. Mit einer Ladepumpe versehen, waren die Zweitakter schon ab 1924 sehr erfolgreich. Aus der Serienfertigung kommen heute lediglich 50-ccm-Maschinen. *
Python Unter dieser Handelsmarke vertrieb -> Rudge-Whitworth in den dreissiger Jahren einige seiner vierventiligen Aggregate als Einbaumotoren. Sie wurden vor allem nach Italien zu -> Miller-Balsamo geliefert, aber auch -> Zündapp hatte zu jener Zeit ein Python-Modell im Programm. *


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